Vodafone-News: Infos & Nachrichten

Vodafone Group plc. - Unternehmensportrait

Überblick - Unternehmensprofil Vodafone Group plc.

Die Vodafone Group plc. ist ein international tätiger britischer Telekommunikationsnetzbetreiber, der sowohl Festnetz- als auch Mobilfunkdienste anbietet. Die Gesellschaft besitzt und betreibt eigene Telekommunikationsinfrastruktur in mehr als 20 Ländern.

Vodafone ist insbesondere in Europa, dem Mittleren Osten, Afrika und der asiatisch-pazifischen Region aktiv. Das Unternehmen bietet Sprach- und Datendienste sowie Internetzugänge und IT-Services. Telekommunikations- und IT-Services werden dabei über die Unit Vodafone Global Enterprise offeriert.

Geschäftsbereiche und Produkte

    • Europe (Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien, Andere)
    • AMAP (Indien, Vodacom, Andere)

    Kundenstruktur

    • Industrie- und Handelsunternehmen
    • Internet Service Provider (ISP)
    • Telekommunikationsgesellschaften
    • Öffentliche Einrichtungen
    • Privatpersonen

    Unternehmensgeschichte (Historie) und bedeutende Akquisitionen

    Der Ursprung von Vodafone ist in der Gründung der britischen Racal Electronics plc. durch die Racal Radio Group zu finden.

    Im Dezember 1982 erwarben Racal und die international tätige Telekommunikations-Holding Millicom Inc. im Rahmen einer Auktion die zweite Mobilfunklizenz in Großbritannien.

    Das eigene Mobilfunknetz wurde im Jahr 1985 unter dem Namen Racal-Vodafone gestartet. Der Name Vodafone ist aus der Abkürzung von Voice Data und Fone entstanden.

    Der Börsengang der Mobilfunksparte der Racal Radio Group erfolgte im Jahr 1988.

    Am 16. September 1991 wurde die Telekommunikationssparte Racal Telecom von Racal Electronics als Vodafone Group abgespalten.

    Die internationale Expansion der Vodafone Group startete im Jahr 1993.

    Mit der Übernahme des US-amerikanischen Mobilfunknetzbetreibers AirTouch Communications Inc. am 29. Juni 1999 erfolgte der Einstieg in den US-amerikanischen Mobilfunkmarkt. Im Zuge der Meilenstein-Übernahme musste Vodafone einen 17,2-prozentigen Anteil an E-Plus Mobilfunk verkaufen.

    Das Mobilfunk-Unternehmen AirTouch wurde am 21. September 1999 in das Joint-Venture Verizon Wireless mit der Bell Atlantic Corp. eingebracht.

    Durch die Fusion der US-Telekommunikationsnetzbetreiber Bell Atlantic und GTE wurde die Verizon Communications Inc. gegründet.

    Am 28. Juli 2000 wurde der Unternehmensname in Vodafone Group plc. geändert.

    Vodafone beteiligte sich im Jahr 2000 am chinesischen Mobilfunknetzbetreiber China Mobile Ltd. mit einer Minderheitsbeteiligung.

    Im Februar 2001 übernahm Vodafone in einer langen Übernahmeschlacht die Mannesmann AG und damit zugleich den zweitgrößten Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland, die Mannesmann-Mobilfunksparte (D2). Vodafone eröffnete sich damit den deutschen Telekommunikationsmarkt. Im Zuge der Meilenstein-Übernahme musste Vodafone im Mai 2000 die Marke Orange an France Télécom verkaufen.

    Vodafone erwarb im Jahr 2001 von Eircom zudem mit Eircell (Vodafone Ireland) den größten irischen Mobilfunknetzbetreiber.

    Im September 2001 erhöhte die Vodafone Group ihren Anteil an Japan Telecom für rund 2,7 Mrd. US-Dollar von 45 auf knapp 67 Prozent und übernahm damit die Kontrolle über das Telekommunikationsunternehmen.

    Vodafone führte im Dezember 2001 unter dem Namen Partner Networks ein Kooperationsprogramm mit Co-Branding ins Leben, um auch in Ländern zu agieren, in denen man keine Beteiligungen hält.

    Im Januar 2002 veräußerte Vodafone mit 50 Prozent die restlichen Anteile an der Atec Mannesmann AG, einem Zulieferer für die Automobilindustrie, an die Siemens AG für 3,7 Mrd. Euro.

    Vodafone startete im Jahr 2002 mit Vodafone Live! erstmalig einen eigenen Dienst für mobile Internetzugänge.

    Im Mai 2003 verkaufte Vodafone die Anteile (66,7 Prozent) an dem japanischen Telekommunikationsnetzbetreiber Japan Telecom an die Investmentgesellschaft „Ripplewood Holdings“ für rund 2,2 Mrd. US-Dollar.

    Vodafone startete im Februar 2004 erstmalig UMTS-Dienste in mehreren europäischen Ländern.

    Im Dezember 2005 übernahm Vodafone mit Telsim den zweitgrößten Mobilfunkanbieter in der Türkei für 4,55 Mrd. US-Dollar.

    Einen weiteren Meilenstein  in der Unternehmensgeschichte markierte Vodafone im Jahr 2007 mit der Mehrheitsübernahme (67 Prozent) von Hutchison Essar Ltd., Indiens viertgrößtem Mobilfunknetzbetreiber, für rund 13,1 Mrd. US-Dollar. Die Anteile veräußerte die Hutchison Telecommunications International Ltd.

    Im Mai 2008 erhielt Vodafone Qatar, eine Tochtergesellschaft der britischen Vodafone Group, für rund 2,1 Mrd. US-Dollar eine Mobilfunklizenz in Katar.

    Vodafone erhöhte im November 2008 für rund 1,4 Mrd. Britische Pfund die Beteiligung an der südafrikanischen Vodacom um 15 Prozent auf 65 Prozent. Die Anteile kamen vom Partner Telkom S.A., der auch den Rest der Beteiligung hält.

    Im Juni 2009 wurde der Unternehmenssitz von Vodafone von Newbury (Berkshire) nach London verlegt.

    Die Aktien von Vodafone wurden im Dezember 2009 in den US-amerikanischen Börsenindex Nasdaq 100 aufgenommen.

    Vodafone erstand im Mai 2010 für in einer Auktion Lizenzen für ein mobiles Breitbandnetz in Indien im Wert von 116,2 Mrd. Rupien.

    Im September 2010 veräußerte Vodafone die 3,2prozentige Beteiligung an China Mobile für rund 6,6 Mrd. US-Dollar.

    Gleichzeitig starteten die Briten den LTE-Dienst in Deutschland.

    Im Oktober 2010 fiel die Exklusiv-Vermarktung des iPhones von Apple durch die Deutsche Telekom AG weg und auch andere Anbieter wie Vodafone konnten nun das Smartphone anbieten.

    Im April 2011 veräußerte Vodafone die 44-prozentige Beteiligung am französischen Mobilfunknetzbetreiber SFR für 7,75 Mrd. Euro an Vivendi und stieg damit aus dem französischen Telekommunikationsmarkt aus.

    Im Mai 2011 übernahm die Vodafone Group für 5,4 Mrd. US-Dollar mit 33 Prozent den restlichen Anteil am indischen Mobilfunk Joint Venture Vodafone Essar von der Essar Group Ltd.

    Mit der Akquisition der Beratungsgesellschaft Bluefish Communications Ltd. weitete Vodafone über die Unit Vodafone Global Enterprise das Produktportfolio um Unified Communications und Collaboration Dienste aus.

    Vodafone übernahm am 23. April 2012 den britischen Glasfasernetzbetreiber Cable & Wireless Worldwide für 1,04 Mrd. Britische Pfund und stärkte damit das Breitbandgeschäft in Großbritannien.

    Im April 2013 gab es Gerüchte um eine Übernahme der Vodafone Group durch die US-amerikanischen Telekommunikationskonzerne AT&T Inc. und Verizon Communications Inc. Der Kaufpreis wurde auf 245 Mrd. US-Dollar taxiert.

    Mit dem Verkauf der 45-Prozent-Anteile am Joint Venture Verizon Wireless am 2. September 2013 für 130 Mrd. US-Dollar an Verizon Communications Inc. zog sich Vodafone wieder aus US-amerikanischen Telekommunikationsmarkt zurück.

    Vodafone erwarb am 12. September 2013 den deutschen Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland AG für 7,7 Mrd. Euro und stach damit dem Biet-Rivalen Liberty Global aus.

    Im Februar 2014 gab die Vodafone Group bekannt, für rund sieben Mrd. Euro den größten spanischen Kabelnetzbetreiber Ono übernehme zu wollen.

    Vodafone kündigte zudem Interesse am Kaufe der Kabelnetzbetreiber-Holding Liberty Global an.

    Im Juni 2014 übernahm Vodafone für 145 Mio. Euro die Mehrheit an der Cobra Automotive Technologies und stieg damit in den Markt für Connected Cars ein.

    Markt und Wettbewerb

    Das Wettbewerbsumfeld der Vodafone Group plc. ist nicht sehr fragmentiert, aber intensiv. Wichtige Wettbewerber von Vodafone sind Unternehmen wie:

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