Deutsche Telekom-News: Infos & Nachrichten

Deutsche Telekom AG  - Unternehmensportrait

Überblick - Unternehmensprofil

Die Deutsche Telekom AG (DTAG) mit Sitz in Bonn ist der größte Telekommunikationsnetzbetreiber in Deutschland. Das Unternehmen betreibt eigene Netze sowie Anschlüsse und befasst sich mit der Vermarktung derselbigen. Das Unternehmen ist dabei in den Bereichen Mobilfunk, Breitband/Festnetz und Internet sowie IT-Dienstleistungen aktiv.

Der Bonner Telekommunikationskonzern ist in mehr als 50 Ländern vertreten und operativ tätig. Das Angebotsspektrum der Deutschen Telekom umfasst neben Hard- und Software auch Internetzugänge, Internet-TV, Mobilfunk- und Festnetzverträge sowie umfangreiche IT-Services.

Geschäftsbereiche und Produkte

Mobilfunk

Die Deutsche Telekom AG bedient als Mobilfunknetzbetreiber mittlerweile mehr als 140 Millionen Kunden mit mobiler Kommunikation. Angeboten werden Prepaid- und Postpaid-Mobilfunkverträge.

Festnetz

Der Geschäftsbereich Festnetz ist das ehemalige Kerngeschäft der Deutschen Telekom als Netzbetreiber. Das Festnetzgeschäft ist durch die Substitution via Mobilfunk-Kommunikation rückläufig. Dennoch werden rund 30 Millionen Anschlüsse für Kunden bereitgehalten.

Breitband / DSL / VDSL

Im Bereich Breitband offeriert die Deutsche Telekom schnelle DSL- bzw. VDSL-Internetzugänge mit mehr als 17 Millionen Breitbandanschlüssen.

Internet-TV

Die Deutsche Telekom hat sich mit Entertain zudem ein eigenes Geschäft mit Internet-TV aufgebaut. Für eine monatliche Pauschale haben Nutzer hier Zugang zu zahlreichen Programminhalten, die aus dem Internet hochgeladen werden können.

IT-Dienstleistungen

Über die Tochtergesellschaft T-Systems offeriert die Deutsche Telekom darüber hinaus umfangreiche IT-Services. Dazu stellt das Unternehmen eigene Infrastruktur, wie zum Beispiel Datenzentren und Telekommunikationsnetze zur Verfügung. Mit Hilfe der Lösungen lassen sich so Kombinationen aus IT und Telekommunikation (ITK-Lösungen) für verschiedene Unternehmensbedürfnisse darstellen.

Kundenstruktur

Die Kunden der Deutschen Telekom kommen aus zahlreichen Branchen, darunter auch die Automobilbranche, der Energiesektor und das Gesundheitswesen. Kunden sind sowohl Privatpersonen als auch kleine, mittlere und große, international tätige Unternehmen.

Unternehmensgeschichte

Durch die Postreform I in 1990 wurde die Deutsche Bundespost in die drei unabhängigen Unternehmen Postdienst, Postbank und Deutsche Bundespost Telekom aufgeteilt.

Im Jahr 1992 startete das digitale Mobilfunknetz T-D1 der Deutschen Telekom, das auf dem Global System for Mobile Communications (GSM) Standard basiert. Das System ist der Nachfolger des "A-Netzes" (ab 1958, Vermittlung), B-Netzes (ab 1972, Selbstwählverfahren) und C-Netzes (ab 1985, bundesweite Erreichbarkeit unter einer Nummer).

Die Marktposition in Europa stärkte die Deutsche Telekom durch die Akquisition des ungarischen Netzbetreibers Matav in 1993.

Am 1. Januar 1995 entstand durch die Postreform II aus der Deutschen Bundespost Telekom dann die Deutsche Telekom AG.

Die Deutsche Telekom startete 1995 die Marke T-Online (E-Mail und Internetzugang), die aus dem alten Bildschirmtext (BTX) - System (1985) hervorging, was im Jahr 1977 als erstes Online-System vorgestellt wurde.

Der Börsengang der Deutschen Telekom AG ("DT 1") erfolgte im November 1996 als T-Aktie. Insgesamt wurden mehr als 713 Millionen Aktien emittiert.

Im Dezember 1997 wurde die Digitalisierung des Netzes in Deutschland abgeschlossen.

Im Zuge der Deregulierung des europäischen Telekommunikationsmarktes wurde zum 1. Januar 1998 der deutsche Telekommunikationsmarkt für den Wettbewerb geöffnet.

1999 startete die Deutsche Telekom den Breitband- und Internetzugangsdienst T-DSL, der auf der Asymmetric Digital Subscriber Line (ADSL-) Technologie basiert und über Kupferkabelleitungen funktioniert.

Die Deutsche Telekom führte im Juni 1999 die zweite Tranche des Börsengangs ("DT 2") durch. Es wurden weitere 286 Millionen Aktien ausgegeben.

Im gleichen Jahr folgte die Übernahme des britischen Mobilfunknetzbetreibers One 2 One.

Die dritte Tranche des Börsengangs der Deutschen Telekom ("DT 3") wurde im Juni 2000 durchgeführt. Es wurden weitere 200 Millionen Aktien platziert.

Durch die kostspielige und nicht umstrittene Akquisition der US-Mobilfunknetzbetreiber VoiceStream Wireless (später T-Mobile USA) und Powertel Ende Mai 2001 erschloss sich die Deutsche Telekom AG den US-amerikanischen Mobilfunkmarkt.

Im Januar 2011 wurde die Tochtergesellschaft T-Systems International GmbH gegründet, die sich als Systemhaus schwerpunktmäßig mit ITK-Dienstleistungen beschäftigen soll.

Zum 1. Januar 2005 startete das Maut-Konsortium Toll Collect. Die Deutsche Telekom hält 45 Prozent der Anteile.

Unter dem Namen congstar wurde in 2007 eine weitere Marke eingeführt, die über kostengünstige Tarife jüngeres Publikum ansprechen soll.

Im Jahr 2010 fusionierten die Deutsche Telekom und France Telecom ihre britischen Mobilfunk-Tochtergesellschaften T-Mobile UK und Orange UK mit insgesamt mehr als 29 Millionen Kunden.

Die Tochtergesellschaft T-Mobile US erwarb am 1. Mai 2013 den US-amerikanischen Wettbewerber MetroPCS und stärkte damit die Marktposition in den USA.

Die Mehrheit der Anteile am Internet-Konglomerat und Online-Anzeigenportal Scout24 wurden im November 2013 an den Investor Hellman & Friedman verkauft.

Im April 2014 erteilte die Europäische Kommission die Genehmigung zur Übernahme des Breitbandanbieters GTS Central Europe durch die Deutsche Telekom AG.

Die Deutsche Telekom AG veräußerte im Februar 2015 ihre Anteile an dem britischen Mobilfunknetzbetreiber EE an die BT Group.

Die Anteile am Münchener Chiphersteller Lantiq wurden im Mai 2015 an die Intel Corp. veräußert.

Im Juni 2015 erwarb die Deutsche Telekom AG weitere Mobilfunkfrequenzen für den Netzausbau für knapp 1,8 Mrd. Euro.

Markt und Wettbewerb

Das Wettbewerbsumfeld der Deutschen Telekom ist nicht sehr vielschichtig, aber intensiv. Wichtige Wettbewerber der DTAG sind Unternehmen wie:

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