Telefonica-News: Infos & Nachrichten

Telefónica S.A. - Unternehmensportrait

Überblick - Unternehmensprofil Telefonica S.A.

Telefónica S.A. ist der größte Telekommunikationsnetzbetreiber in Spanien. Das Unternehmen bietet seine Dienste neben Europa insbesondere auch im lateinamerikanischen Raum über Tochtergesellschaften an.

Das Produktportfolio von Telefónica umfasst Festnetz-, Mobilfunk-, Internet-, TV- und IT-Services. Zu den Tochtergesellschaften gehört auch die Telefónica Deutschland GmbH.

Telefónica ist in den einzelnen Geschäftsbereichen nach Kundengruppen organisiert: Telefónica Spain, Telefónica United Kingdom, Telefónica Germany, Telefónica Brazil und Telefónica Hispanoamérica (Argentina, Chile, Peru, Colombia, Mexico, Venezuela & Central America, Ecuador und Uruguay).

Geschäftsbereiche und Produkte

    • Mobile Access (Vertrag, Prepaid)
    • Fixed Broadband Access (ADSL, Internet und Data Access, Narrowband, Broadband)
    • TV Access (Pay-TV)

    Kundenstruktur

    • Industrie- und Handelsunternehmen
    • Internet Service Provider (ISP)
    • Telekommunikationsgesellschaften
    • Öffentliche Einrichtungen
    • Privatpersonen

    Unternehmensgeschichte (Historie) und bedeutende Akquisitionen

    Der Ursprung von Telefónica ist in der Gründung der Compañía Telefónica Nacional de España (CTNE) im Jahr 1924 zu finden.

    Mit der Liberalisierung des europäischen Telekommunikationsmarktes im Jahr 1997 wurde der staatliche Telekommunikationskonzern, der bis dato Monopolist in Spanien war, privatisiert.

    Im November 2000 startete die Börsennotierung der Mobilfunk-Tochtergesellschaft Telefonica Moviles.

    Telefónica übernahm im März 2001 für 1,6 Mrd. US-Dollar die Bertelsmann-Tochtergesellschaft mediaWays, einen deutschen Internetdienstleister.

    Mit der Fusion der beiden deutschen Festnetz-Tochtergesellschaften Mediaways und HighwayOne im Januar 2003 wurde die Telefonica Deutschland GmbH gegründet.

    Im März 2004 erwarb Telefónica das lateinamerikanische Mobilfunkgeschäft des US-amerikanischen Telekommunikationskonzerns BellSouth für 5,85 Mrd. US-Dollar.

    Telefonica Moviles erwarb im Januar 2005 das argentinische Unternehmen Movicom und damit Unternehmen in Chile, Ecuador, Guatemala, Kolumbien, Nicaragua, Panama, Peru, Uruguay und Venezuela.

    Im Mai 2005 folgte für 2,75 Mrd. Euro der Kauf von 51 Prozent der Anteile am Telekommunikationsnetzbetreiber ÄŒeský Telecom (inkl. Mobilfunknetzbetreiber Eurotel). Das Unternehmen wurde zum 1. Januar 2006 in Telefónica O2 Czech Republic umbenannt.

    Im Jahr 2006 erwarb Telefónica unter der Marke O2 eine von drei Mobilfunklizenzen in der Slowakei.

    Mit der Akquisition der britischen Telekommunikationsgesellschaft O2 (inkl. O2 Ireland) im Januar 2006 für rund 26 Mrd. Euro stieg Telefonica in den deutschen Mobilfunkmarkt ein.

    Telefonica trennte sich im Juli 2006 von ihrer 60-prozentigen Beteiligung an der Telefonica Publicidad Informacion S.A. (TPI, Gelbe Seiten) und veräußerte sie für rund 1,84 Mrd. Euro an den britischen Telefonbuchverlag Yell Group plc.

    Die eigene, an der Börse notierte Mobilfunksparte Telefónica Móviles wurde im Jahr 2006 wieder in den Konzern integriert.

    Im April 2006 folgte über Telefónica der Kauf von 50 Prozent der Anteile an Telecom Columbia.

    Die britische Tochtergesellschaft Airwave, ein Betreiber von geschlossenen Funknetzen für Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte, wurde im April 2007 für rund 3,0 Mrd. Euro an Fonds der australischen Gesellschaft Macquarie veräußert.

    Im Mai 2007 verkaufte Telefonica die 75-prozentige Beteiligung an den TV-Produzenten Endemol an ein Konsortium rund um den italienischen Medienkonzern Mediaset.

    Telefónica trennte sich zudem im Jahr 2007 von den Tochtergesellschaften  Telefónica O2 Slovakia s.r.o. sowie Telefónica Czech Republic und veräußerte sie an PPF.

    Telefónica erwarb im Januar 2010 den deutschen Internetdienstleister HanseNet Telekommunikation GmbH (Marke Alice) für 900 Mio. Euro von Telecom Italia.

    Im Oktober 2012 wurde die deutsche Tochtergesellschaft Telefónica Deutschland für 5,60 Euro je Aktie an die Börse gebracht.

    Im Juli 2013 übernahm Telefónica den deutschen Mobilfunknetzbetreiber E-Plus von der niederländischen Telekommunikationsgesellschaft KPN N.V. und verbesserte damit die Position auf dem deutschen Mobilfunkmarkt signifikant.

    Telefonica trennte sich im Juli 2014 von der Tochtergesellschaft Telefónica Ireland Ltd. und veräußerte sie für rund eine Mrd. US-Dollar an die Hutchison Whampoa Group.

    Die beiden deutschen Mobilfunknetzbetreiber E-Plus und Oâ‚‚ wurden zum 1. Oktober 2014 miteinander verschmolzen. Die Fusion markierte gleichzeitig einen Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens mit einer starken Position im deutschen Mobilfunk-Markt.

    Am 19. September 2014 unterzeichnete Telefónica Brasil einen Vertrag zum Kauf des brasilianischen Festnetzbetreibers GVT Participações S.A. (Global Village Telecom S.A.) von Vivendi. Vivendi erhält im Gegenzug von Telefónica 1,11 Millionen Aktien oder 8,3 Prozent an Telecom Italia und gibt eine Beteiligung in Höhe von 4,5 Prozent an Telefónica Brasil ab.

    Markt und Wettbewerb

    Das Wettbewerbsumfeld der Telefónica S.A. ist nicht sehr fragmentiert, aber intensiv. Wichtige Wettbewerber von Telefónica sind Unternehmen wie:

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