Yingli Green will mit Strategiewechsel endlich schwarze Zahlen schreiben

Solarmodule: Yingli will zurück in die Gewinnzone

Montag, 15. Juni 2015 14:53
Yingli Green Energy Holding Co.

(IT-Times) - Die Achterbahnfahrt bei Chinas führenden Solarkonzern Yingli Green Energy Holdings geht weiter. Nachdem die Aktien im Mai unter die Marke von 1,0 US-Dollar gefallen waren, folgte zuletzt eine deutliche Erholung.

Ursächlich waren nicht etwa positive Zahlen für das erste Quartal 2015 - Yingli Green musste einen höheren Verlust ausweisen als erwartet - sondern die Beschwichtigung, dass man durchaus in der Lage sei, die Schulden in Höhe von rund zwei Mrd. US-Dollar zurückzuzahlen. Gleichzeitig macht der Solarkonzern seinen Anlegern Hoffnung auf schwarze Zahlen. Yingli Green Aktien stiegen daraufhin um mehr als 20 Prozent.

Schuldenberg wächst auf 2,3 Mrd. Dollar
Viele Anleger fragen sich, wie es nun weitergeht. Der massive Schuldenberg hängt wie ein Damokles-Schwert über dem Solarmodule-Hersteller. Yingli Green steht inzwischen mit 2,3 Mrd. Dollar in der Kreide (Ende 2014: 2,1 Mrd. Dollar), dem stehen nur Barreserven von 184 Mio. Dollar gegenüber. Diese könnten weiter schrumpften, denn Analysten erwarten auch für das laufende zweite Quartal 2015 rote Zahlen (22 Cent je Aktie).

Im Vormonat hatte Yingli Green im Rahmen eines SEC-Filings mitgeteilt, dass es substantielle Zweifel am Fortbestand der Geschäftsfortführung gebe. Hintergrund sind kurzfristig fällige Verbindlichkeiten. So wird Mitte Oktober eine Anleihe im Volumen von einer Mrd. Yuan fällig.

Yingli will durch Landverkauf gegensteuern
Die Hoffnung des Managements, die Schulden zurückzahlen zu können, kommt nicht von ungefähr. Yingli Green (NYSE: YGE, WKN: A0MR90) will durch den Verkauf von Landnutzungsrechten und anderer Assets Mittel freisetzen, um seine Schulden zu bedienen.

Meldung gespeichert unter: Solartechnik

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