Sozialen Netzwerken droht ohne Werbeeinnahmen das Aus

Donnerstag, 29. April 2010 17:50
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NEW YORK (IT-Times) - Um Reinfälle wie den des Internetkonzerns AOL (NYSE: AOL, WKN: A0YECX im Falle der britischen Social-Networking-Plattform Bebo zu vermeiden, werden die sozialen Netzwerke künftig höhere Werbegebühren fordern müssen.

Dies ist die Schlussfolgerung eine Studie von Datamonitor, die mit einem starken Anstieg der Werbekosten auf Social-Networking-Plattformen bis 2015 rechnen. Laut Informationen der Marktbeobachter von Datamonitor verdienen die Betreiber von sozialen Netzwerken aktuell 6,35 US-Dollar pro Jahr und Nutzer - nicht genug um langfristig Gewinn zu erwirtschaften und teils namhafte Anteilseigner bei der Stange zu halten.

Zugleich empfiehlt die Studie, weniger auf die bloße Nutzerzahl der Plattformen zu schauen, sondern den Fokus auf den Anteil regelmäßig wiederkehrender Besucher zu lenken. So habe das Portal MySpace, trotz allgemein sinkender Nutzerzahlen, mit 63 Prozent den höchsten Anteil an regelmäßigen Usern. Facebook bringt es der Studie zufolge auf 50 Prozent, Twitter auf 20 Prozent. Vor allem der Strom an Werbeanzeigen vergraule viele Nutzer, hieß es.

Meldung gespeichert unter: AOL

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