Solarbranche: Subvention und Protektionismus?

Freitag, 21. August 2009 11:42
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DEUTSCHLAND (IT-Times) - Lange Zeit war die deutsche Solarbranche wachstumsverwöhnt. Überall sprossen Start-Ups aus dem Boden und die etablierten Branchengrößen wiesen enorme Wachstumsraten aus. Doch jetzt erstarkt die asiatische Konkurrenz und der Ruf nach Protektionismus wird groß.

Wie das Handelsblatt schreibt, befürchten zahlreiche deutsche Solarzellenhersteller wie Q-Cells (WKN: 555866), dass die „billige“ Konkurrenz aus dem Reich der Mitte die Preise drückt. So habe der Vorstandsvorsitzende der Conergy AG, Dieter Ammer erklärt, dass man gemeinsam mit anderen Solarunternehmen bei der Bundesregierung und der Europäischen Kommission anklopfen werde. Ohnehin konnten die „scheinbar erfolgreichen“ deutschen Solartechnikunternehmen in der Vergangenheit in der Regel nur durch die Aufnahme von Krediten wachsen, der Cash-Flow allein hat dafür nicht ausgereicht. So türmten sich enorme Schulden auf.

Untersuchen lassen wolle man die Preispolitik der chinesischen Mitbewerber wie LDK. „Die Preise sind am Rande von Dumping“, betonte Ammer gegenüber dem Handelsblatt. Ohne Staatshilfen gehe gegen die Wettbewerber aus Fernost daher nichts. Selbstbewusst fordert Ammer folglich Antidumpingzölle und erhielt branchenweit Zustimmung.

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