Ericsson steht in der Kritik

Freitag, 23. November 2007 11:06
Ericsson

STOCKHOLM - Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson AB (WKN: 850001) ist ins Visier der Stockholmer Börse geraten. Die Börse ermittelt gegen das Unternehmen wegen der Gewinnwarnung vom vergangenen Dienstag. Zudem steht Ericsson wegen schlechter Zahlungsmoral in der Kritik.

Wie es heißt, sei die Gewinnwarnung, die Konzernchef Carl-Henric Svanberg vor Analysten in New York ausgesprochen hat, gegen die Regeln gewesen. Zudem hat das Unternehmen gewarnt, dass ein schwaches Schlussquartal im laufenden Geschäftsjahr zu erwarten sei. Die Aktie brach daraufhin um elf Prozent und einen Tag später noch einmal um fünf Prozent ein. Was dem Konzern nun genau vorgeworfen wird und was mögliche Konsequenzen sein könnten, wurde allerdings nicht bekannt.

In der Kritik steht Ericsson zudem, weil das Unternehmen Lieferanten erst nach 90 Tagen bezahlt, während es sonst nur 60 Tage waren. In Schweden sind 30 Tage eigentlich Standard. Das Unternehmen kündigte eher pflichtschuldig denn konkret an, den Zahlungsfluss verbessern zu wollen. Zu möglichen Bestechungsvorwürfen, um in arabischen Ländern Aufträge zu erhalten, äußerte sich das Ericsson hingegen nicht.

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