Software AG-News: Infos & Nachrichten

Software AG  - Unternehmensportrait

Überblick - Unternehmensprofil

Die Software AG mit Sitz in Darmstadt ist ein deutscher Anbieter von Infrastruktursoftware, i.e.S. Business Process Management (BPM) - Software. Das Unternehmen bietet dabei Lösungen für die Bereiche Big Data, Cloud, Geschäftsprozessmanagement und Integration. Hierzu gehören auch XML-basierte Datenbank-Applikationen, Enterprise Software, transaktionale Datenbanken und Applikationsentwicklung.

Das Produktsortiment umfasst unter anderem die Produktfamilien Adabas, Aris, Terracotta und webMethods. Darüber hinaus offeriert man Services wie Consulting, Maintenance und Training Die Software AG ist in der Vergangenheit insbesondere über Akquisitionen gewachsen und ist heute in mehr als 70 Ländern aktiv.

Geschäftsbereiche und Produkte

    • Enterprise Transaction Systems (ETS, Database Lösungen für Mainframes und Entwicklung von Mainframe-basierten IT-Systemen)
    • Business Process Excellence (BPE,  Software und Services zur Integration von BPM-Lösungen)

    Kundenstruktur

    Die Kunden der Software AG kommen aus verschiedenen Branchen, darunter auch Medien, Transport und Logistik.

    Unternehmensgeschichte und bedeutende Akquisitionen

    Die Software AG wurde im Jahr 1969 in Darmstadt von sechs Mitarbeitern der Beratungsgesellschaft AIV (Institut für Angewandte Informationsverarbeitung). Mitbegründer ist unter anderem Peter Schnell.

    Das Unternehmen entwickelte ein adaptives Datenbank-Verwaltungssystem unter dem Namen Adabas (Adaptable Database System), das im Jahr 1971 erstmalig zum Einsatz kam. Die ersten Kunden waren Banken und öffentliche Verwaltungen.

    Ein Jahr später, im Jahr 1972, folgte bereits die Gründung der Software AG of North America in Reston (Virginia, USA).

    Die internationale Expansion wurde im Jahr 1974 mit der Gründung der Software AG of Far East in Japan vorangetrieben.

    1976 wurde die Anwendungsprogrammiersprache Natural entwickelt.

    Ein Jahr später folgte in Großbritannien die Gründung der Software AG UK.

    Der Börsengang der Software AG North America erfolgte im Jahr 1981 an der New York Stock Exchange.

    Im gleichen Jahr wurde Mitbegründer Peter Schnell Alleinaktionär der Software AG.

    Die Software AG gründete 1983 eine eigene französische Tochtergesellschaft in Paris, ein Jahr später folgte die Software AG Espana.

    1985 folgte die Gründung von weiteren Tochtergesellschaften, darunter die SAG Software Systems AG in der Schweiz, die Software AG Österreich, die Software AG Belgium S.A. und die Software Middle East GmbH (Saudi Arabien).

    Die Software AG ist 1987 bereits mit zwölf Landesgesellschaften in Europa sowie mit Niederlassungen in mehr als 50 Ländern aktiv.

    1988 folgte die Übernahme der börsennotierten US-Gesellschaft Software AG System Inc. sowie deren Tochtergesellschaft Software AG of North America.

    Gleichzeitig gründete man weitere Niederlassungen in Italien und Mexiko.

    1992 folgte die Gründung der ersten Landesgesellschaft für Osteuropa in Prag.

    Die Software AG erwarb 1994 von der Siemens Nixdorf AG die SQL-Datenbanksysteme GmbH in Berlin.

    Darüber hinaus wurden im gleichen Jahr Niederlassungen in Moskau (Russland) und Taipeh (Taiwan) eröffnet.

    1996 übergab der Mitbegründer Peter Schnell das Zepter als CEO an Dr. Erwin Königs.

    Die Software AG veräußerte 1997 die Software AG North America an die Investmentgesellschaft Thayers Capital.

    Darüber hinaus gründete man zusammen mit dem Partner SAP AG die Tochtergesellschaft SAP Systems Integration GmbH (SAP SI) mit Sitz in Alsbach-Hähnlein bei Darmstadt. Die Software AG hält 40 Prozent der Anteile am Gemeinschaftsunternehmen.

    Der Börsengang der Software AG erfolgte am 26. April 1999 an der Frankfurter Wertpapierbörse mit einem Emissionsvolumen von mehr als 850 Mio. DM.

    Mit der Akquisition der des US-amerikanischen Softwareunternehmens Saga Systems Inc. in 2001 stärkte die Software AG signifikant das US-Geschäft.

    Zu Beginn des Jahres 2003 wurden die Aktien der Software AG in den deutschen Aktienindex TecDax aufgenommen.

    Zusammen mit IGATE gründete man in die Software AG India, an der die Software AG mehrheitlich beteiligt ist.

    Im Oktober 2003 übernahm Karl-Heinz Streibich die Position als Vorstandsvorsitzender der Software AG. Damit konzentrierte sich das Unternehmen gleichzeitig auf die Geschäftsbereiche Business Lines Enterprise Transaction und XML Business Integration.

    Die Software AG forcierte im Jahr 2005 das Wachstum mit Übernahmen. So kaufte man APS Venezuela (Niederlassungen: Panama, Costa Rica und Puerto Rico) und erweiterte damit das Marktpotenzial in Mittelamerika und der Karibik.

    Weitere Übernahmen in 2005 waren Sabratec (Software zur Modernisierung von Großrechnern) und Casabac (Entwicklungssoftware für Webanwendungen).

    2006 folgten neue Niederlassungen in Japan und in Sao Paulo, Brasilien.

    Mit der Akquisition des US-amerikanischen Softwareunternehmens webMethods Inc. (Business Infrastructure Software) für 546 Mio. US-Dollar stärkte die Software AG ihre Präsenz in den USA im Bereich Business Process Management (BPM) und serviceorientierte Architekturen (SOA) signifikant.

    Im Jahr 2008 erfolgte die Übernahme von Jacada (Israel), einen Anbieter von Software für die Modernisierung von Benutzeroberflächen von Anwendungen für mittlere und größere Computer.

    Zum 1. April 2009 erwarb die Software AG 51 Prozent der Anteile am Leipziger Softwareunternehmen itCampus (Prozessautomatisierung).

    Die Software AG kaufte über die Schweizer Tochtergesellschaft SAG Software Systems AG Anfang Juli 2009 die Teconomic AG (SWIFT Lösungen fpür die Finanzbranche) mit Sitz in Freienbach bei Zürich.

    Am 13. Juli 2009 gab die Software AG bekannt, die IDS Scheer AG, einen Spezialisten zur Modellierung, Implementierung und Steuerung von Geschäftsprozessen, übernehmen zu wollen.

    Die Software AG erwarb im Oktober 2010 Data Foundations (Software für Master Data Management (MDM)) mit Sitz in New Jersey (USA).

    Im Februar 2011 präsentierte die Software AG mit Software AG Cloud Ready („extreme collaboration“) ihre Cloud-Strategie.

    Es folgte Anfang Mai 2011 die Übernahme der US-amerikanischen Terracotta Inc., einen Anbieter von In-Memory und Cloud-Lösungen.

    Die Software AG übernahm Ende Mai 2011 die Metismo Ltd. (Plattform für die Entwicklung geräteunabhängiger mobiler Anwendungen) mit Sitz in Hampshire, Großbritannien.

    Im April 2012 erwarb die Software AG den Universal Messaging Technologie Anbieter „my-Channels“.

    Das Jahr 2013 war von weiteren Akquisitionen gekennzeichnet, darunter LongJump (Module und Vorlagen zum Erstellen und den Betrieb von Geschäftsapplikationen in öffentlichen oder privaten Cloud-Umgebungen; USA) im April, Alfabet AG („Enterprise Architecture Management“ sowie „IT Portfolio Management“) im Juni, die Complex-Event-Processing-Plattform Apama (Design und den Betrieb von CEP-Anwendungen) von Progress Software im Juni sowie die JackBe Corporation (Software zur Visualisierung und Analyse von Daten in Echtzeit) mit Sitz in Chevy Chase (Maryland, USA) im August 2013.

    Die Software AG erwarb im März 2013 zudem Anteile am Berliner Unternehmen Metaquark (mobile Lösungen).

    Am 31. Mai 2014 veräußerte die Software AG ihre SAP Consulting Unit an die Scheer Group GmbH.

    Markt und Wettbewerb

    Das Wettbewerbsumfeld der Software AG ist vielschichtig und intensiv. Wichtige Wettbewerber der Software AG sind Unternehmen wie:

    • Hewlett-Packard Co.
    • International Business Machines (IBM) Corp.
    • Microsoft Corp.
    • Oracle Corp.
    • Salesforce.com Inc.
    • SAP AG
  • News

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