Zooplus - Wachstum hat oberste Priorität

Online-Händler will zunächst weiter expandieren

Mittwoch, 5. Juni 2013 13:54
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(IT-Times) - Deutschlands führender Online-Händler für Heimtierprodukte zooplus blieb auch im ersten Quartal 2013 zur Freude der Aktionäre auf Wachstumskurs. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz um 32 Prozent auf rund 97 Mio. Euro steigern und nimmt dadurch auf Jahressicht die Umsatzmarke von 400 Mio. Euro ins Visier.

Zooplus will zunächst Wachstumschancen nutzen
Das Ergebniswachstum ist dabei zunächst zweitrangig. Zwar will die zooplus AG (WKN: 511170) im operativen Geschäft nachhaltig profitabel arbeiten, oberste Priorität hat allerdings das Wachstum. In 2014 soll die Umsatzmarke von 500 Mio. Euro fallen, bis Ende 2015 will der Online-Händler dann bereits mindestens 600 Mio. Euro umsetzen.

Erreicht werden soll dieses Ziel durch organisches Wachstum in bestehenden Märkten, aber auch durch eine Expansion in weitere Länder. Der europäische Markt für Heimtierbedarf und Zubehör summierte sich schon in 2011 auf 22 Mrd. Euro und dürfte in den nächsten Jahren weiter im einstelligen Prozentbereich wachsen.

Die zooplus ist bereits mit seinem Geschäftsmodell in 23 Ländern präsent. Eine besonders starke Marktposition genießt zooplus dabei in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und Österreich.

Zooplus nimmt türkischen und skandinavischen Markt ins Visier
Diese dominante Stellung will zooplus auch in anderen Ländern erreichen. Im ersten Quartal 2013 folgte der Markteintritt in den türkischen Markt. Dieser Markt ist für zooplus nicht nur deswegen interessant, weil die Türkei als schnell wachsender Schwellenmarkt mit steigender Kaufkraft gilt.

Auch gibt es in der Türkei nach Aussagen von zooplus-Finanzchef Florian Seubert in der Türkei keine auf Heimtierbedarf spezialisierte Händler, wodurch sich die Konkurrenz für zooplus eher in Grenzen halten dürfte.

Insgesamt dürfte die Internationalisierung für zooplus auch in den nächsten Jahren weitergehen, wobei in diesem Zusammenhang die weitere Expansion in Skandinavien sowie in Südosteuropa im Vordergrund stehen dürfte. Große Sprünge werde es aber nicht geben, heißt es aus Unternehmen.

Expansion soll den Umsatz auf eine Mrd. Euro heben
Dennoch will zooplus noch in diesem Jahrzehnt die Umsatzmarke von einer Mrd. Euro erreichen, wie Finanzchef Florian Seubert im Interview mit Reuters klarstellt. Dabei will das Unternehmen den bisher führende Futterhandelskette Fressnapf herausfordern und bald auch europaweit die Nummer 1 werden, so der Manager.

Kurzportrait

Die im Jahre 1999 gegründete und in München ansässige zooplus AG ist einer der führenden Internet-Versandhändler für den Haustierbedarf. Zooplus beitreibt auf seiner Webseite zooplus.de nicht nur einen Online-Shop, sondern bietet auch einen entsprechenden Informationsservices rund um das Haustier. Gleichzeitig wird auch eine Online-Community betrieben, über die sich Tierliebhaber mit anderen Nutzern austauschen können. Zooplus verzeichnet inzwischen mehr als 5,9 Millionen Kunden in ganz Europa.

Zooplus bietet auf seiner Webseite nicht nur Hunde- und Katzenfutter, sondern auch Nahrungsmittel für vielerlei Tiere wie Hasen, Vögel, Fische und Pferde an. Insgesamt stehen im Online-Shop mittlerweile mehr als 8.000 verschiedene Produkte zur Auswahl.

Zooplus ist nicht nur in Deutschland aktiv, sondern auch in Frankreich, den Niederlanden, Polen, Italien, Österreich, Irland, Belgien, Spanien, Finnland, Tschechien, der Slowakei und in England mit einem eigenen Webangebot vertreten. Insgesamt ist zooplus heute in 23 Ländern Europas aktiv.

Um seinen Vertrieb zu unterstützen bietet Zooplus verschiedene Vorteilsprogramme wie zum Beispiel für Sammelbesteller und Freundschaftswerbung an. Auch ein Partnerprogramm für Webseitenbetreiber hat das Unternehmen inzwischen ins Leben gerufen.

Zooplus wirbt vor allem mit einer schnellen Auslieferung seiner Produkte (Versand binnen 24 Stunden) sowie geringen Versandkosten (ab einem Bestellwert von 19 Euro ist der Versand kostenlos).

Zu den Anteilseignern des mehrheitlich nach wie vor im Privatbesitz befindlichen Unternehmens zählen unter anderem die Burda Beteiligungsholding Digital Ventures.

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