Wikipedia sagt Google den Kampf an

Freitag, 4. Januar 2008 17:50
Wikipedia

MOUNTAIN VIEW (KALIFORNIEN) - Der US-Suchmaschinenbetreiber Google Inc. (Nasdaq: GOOG, WKN: A0B7FY) muss sich in Zukunft vielleicht wärmer anziehen. Montag kommender Woche startet das Online-Lexikon Wikipedia mit Wikia einen eigenen Suchdienst.

Wikipedia gehört mittlerweile zu den bekanntesten Online-Nachschlagewerken. Das Prinzip dabei ist simpel: Nutzer schreiben, erweitern und korrigieren Beiträge selbst. Ist ein Schlagwort auf Wikipedia nicht zu finden, kann ein entsprechender Datensatz angelegt werden. Das Prinzip der Verwaltung des Nachschlagwerkes durch den Nutzer gilt sowohl als großer Pluspunkt als auch als Schwachstelle des Lexikons: Einerseits können Artikel schnell ergänzt und aktualisiert werden, andererseits besteht die Gefahr, das falsche Informationen unkontrolliert verbreitet werden.

Schon im Jahr 2007 hatte Wikipedia angekündigt, nun auch Suchdienste anbieten zu wollen. Unter dem Namen Wikia wurde eine entsprechende Lösung entwickelt, die einen Teil des Prinzips von Wikipedia wieder aufgreift. Kommenden Montag startet nun die Testphase von Wikia. Dabei sollen Internetnutzer unendgeldlich, wie auch bei Wikipedia, das Internet nach verschiedenen Seiten durchsuchen und diese sortieren können. Eine entsprechende Software wird von Wikipedia bereitgestellt. Wikia tritt von Wikipedia als getrennt agierendes Unternehmen auf, das, im Gegensatz zum Online-Lexikon auch Gewinn abwerfen soll.

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