Wachstum und Zukauf bei ProSiebenSat.1

Donnerstag, 29. November 2007 10:32
ProSiebenSat.1 Media

MÜNCHEN - Die ProSiebenSat.1 Gruppe (WKN: 777117) hat heute die Zahlen für das dritte Quartal veröffentlicht. Die Mediengruppe konnte durch die SBS Konsolidierung umsatzbezogen wachsen, schreibt in Folge eines Bundeskartellamtsbußgeld jedoch deutliche Verluste.

Die ProSiebenSat.1 Gruppe steigerte den Umsatz im dritten Quartal 2007 um 237,1 Mio. Euro auf 668,4 Mio. Euro, eine Steigerung um 55 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der kräftige Umsatzanstieg ist vor allem auf die Konsolidierung der SBS Broadcasting Group zurückzuführen, die ProSiebenSat.1 im Juli 2007 erwarb und seither in den Büchern führt.

Das Ergebnis wurde durch Einmalaufwendungen in Höhe von 120 Mio. Euro aufgrund eines Bußgeldes des Bundeskartellamts belastet. Vor diesem Hintergrund begründet die Mediengruppe auch den Rückgang des Vorsteuerergebnisses um 125,4 Mio. Euro auf minus 103,7 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sank um 58,3 Mio. Euro und kann gerade noch in schwarz gedruckt werden. Es belief sich im dritten Quartal auf 0,4 Mio. Euro. Bereinigt um Sondereinflüsse (unter anderem das Bundeskartellamtbußgeld) stieg das EBITDA des Konzerns (recurring EBITDA) um 110 Prozent auf 124,8 Mio. Euro. Pro Aktie schrieb ProSiebenSat.1 einen Verlust von 0,35 Euro. Bereinigt lag das Ergebnis pro Aktie bei 0,32 Euro.

„Die ProSiebenSat.1 Group durch den Erwerb der SBS Broadcasting Group international aufzustellen, war die richtige strategische Entscheidung. Die Dynamik der anderen europäischen Märkte konnte die verhaltene Entwicklung des deutschen Marktes im dritten Quartal mehr als kompensieren“, sagte Guillaume de Posch, Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media AG zum Quartalsergebnis. „Als pan-europäische Fernsehgruppe ist ProSiebenSat.1 breiter und krisensicherer aufgestellt. Die kräftige Dynamik der anderen europäischen Märkte wird auch im vierten Quartal unser Wachstum treiben."

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