Solarbranche erwägt Subventionskürzung - Gespräche im Januar geplant

Montag, 28. Dezember 2009 10:20
NICHT BENUTZEN !!!   Solarpark1.jpg

DÜSSELDORF (IT-Times) - Die deutschen Solarunternehmen scheinen einen auf den ersten Blick ungewöhnlichen Weg beschreiten zu wollen. Im Zusammenhang mit einem Abbau der Solarförderung seitens der Bundesregierung wollen auch Unternehmen wie die SolarWorld AG (WKN: 510840) auf Subventionen verzichten. 

Am 13. Januar 2009 soll es, so Berichte aus Branchenkreisen, zu einem Treffen zwischen Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Vertretern der Solarwirtschaft sowie der Verbraucherschutzverbände kommen. Bei getrennten Zusammenkünften sollen dann die jeweiligen Parteien die Vorschläge für eine Kürzung der Solarsubventionen vorlegen. Dies meldete das <img alt="undefined" src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif"></img>Handelsblatt unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen.

Dabei sollen die Unternehmen, welche im Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) zusammengeschlossen sind, eine Kürzung der Zuschüsse befürworten. Sollten entsprechende Pläne umgesetzt werden, könnten die Fördersätze bereits zum 1. Juli 2010 wegfallen. Röttgen geht beim Solarstrom von einer Überförderung aus und beruft sich dabei auf den Preisverfall bei Solaranlagen und den damit verbundenen massiven Ausbau der Erzeugerkapazitäten. Nach Angaben des BSW hätten sich Anlagen in 2009 im Schnitt um 26 Prozent verbilligt. Da aber die Vergütung für die Einspeisung von Energie ins Stromnetz stabil bleibe, habe dies zu erheblichen Mehrerlösen auf Investorenseite geführt.

Meldung gespeichert unter: SolarWorld

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