Qimonda: Insolvenzverwalter setzt Mitarbeitern Gnadenfrist

Dienstag, 24. März 2009 16:13
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DRESDEN - Der Insolvenzverwalter des angeschlagenen Chipherstellers Qimonda (WKN: A0KEAT) hat sich zur Zukunft der 2.780 Mitarbeiter in Dresden geäußert. In einem Interview erklärte Michael Jaffé der Dresdner Neuesten Nachrichten, man werde eine Transfergesellschaft durch Kreditaufnahme finanzieren.

Auf rund 14 Mio. Euro soll sich die erforderliche Summe belaufen. Die Qimonda-Mitarbeiter am Standort sind bereits über das Vorhaben informiert worden. Sollten sich allerdings nicht mindestens 90 Prozent der Mitarbeiter bis zum Freitag dieser Woche zum Wechsel in die Transfergesellschaft bereits erklärt haben, will Jaffé das Vorhaben „abblasen“. Gehen die Mitarbeiter den von Jaffé vorgeschlagenen Weg mit, so könnte binnen dreieinhalb Monaten ein neuer Investor gefunden und die Produktion mit der angestammten Qimonda-Belegschaft wieder hochgefahren werden. Für diesen Zeitraum sei die Transfergesellschaft zunächst angelegt, hieß es.

Meldung gespeichert unter: Qimonda

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