Neue Hoffnung aus Asien für Infineon-Tochter Qimonda?

Donnerstag, 5. Februar 2009 18:05
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DRESDEN - Der insolvente Chiphersteller Qimonda (WKN: A0KEAT) mache erste Fortschritte auf der Suche nach einem potentiellen Investor. Das geht zumindest aus verschiedenen Medienberichten hervor.

Wie das Handelsblatt berichtet, würde Qimonda nun konkrete Gespräche mit Investoren in Asien aufnehmen. Ein Team von Qimonda und Mitarbeiter des Insolvenzverwalters Michael Jaffe sollen noch in dieser Woche zu Verhandlungen in Asien aufbrechen, heißt es in dem Zeitungsbericht. Der Insolvenzverwalter selber wird in Deutschland bleiben, um die Geschäfte am Standort Dresden weiter aufrecht zu erhalten. Allerdings solle Qimonda nicht nur potenzielle Investoren in Asien treffen. Auch Gespräch mit Kunden und Lieferanten seien geplant.

Konkrete Details zu den Gesprächen wurden allerdings nicht bekannt. So erklärte Jaffe lediglich, dass es erste Kontakte gegeben habe und noch weitere folgen sollten. Zudem hatte der Insolvenzverwalter in den letzten Tagen Gespräche mit dem Freistaat Sachen und Portugal geführt. Die Rettungschancen durch den Staat dürften indes als äußerst gering bewertet werden. Sachsen hatte am Montag dieser Woche vor dem Hintergrund der Insolvenz von Qimonda Hilfen der EU zur Erhaltung des Chip-Standortes in Sachsen angefordert. Zu Beginn der Woche distanzierte sich die EU von einem möglichen Rettungspaket, um Standorte in Sachsen und Portugal zu erhalten.

Meldung gespeichert unter: Qimonda

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