Murdoch und Liberty Media im Bieterkampf um angeschlagene MGM

Dienstag, 22. Dezember 2009 10:01
News Corp

MELBOURNE (IT-Times) - Medienmogul Rupert Murdoch, in dessen Besitz sich teilweise die News Corp. (Nasdaq: NWSA, WKN: A0DLJU) befindet, ist derzeit in einem harten Bieterkampf mit dem US-Kabelnetzbetreiber Liberty Global (Nasdaq: LBTYA, WKN: A0EQ3F). Wie die Financial Times Deutschland berichtet, seien beide Parteien an der Filmstudios Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) interessiert.

Der Kaufpreis von MGM soll sich auf einen Rahmen von rund zwei Mrd. US-Dollar belaufen. In dem Übernahmekampf scheinen zwei der größten Medienkonzerne um weitere Inhalte zu bieten. So soll MGM über ein umfassendes Filmarchiv verfügen,  das mehr als 4.000 Streifen umfasst. Zudem besitzt MGM die Rechte an über 10.000 Folgen von TV-Serien. Liberty Media besitzt mit Overture Films schon ein Produktionsstudio, während Rupert Murdoch mit 20th Century Fox auf dem globalen Kinomarkt vertreten ist.

Doch MGM konnte in 2009 lediglich vier Filme in die Kinos bringen. Um die einbrechenden Erlöse in der Produktion aufzufangen, sei das Unternehmen vor drei Jahren in das Kinoverleih-Geschäft eingestiegen. Dennoch musste sich MGM nun in der letzten Woche mit einem Schuldenberg von rund vier Mrd. US-Dollar selbst zum Verkauf stellen. Bis zum 31. Januar 2010 muss MGM den Gläubigern einen Zukunftsplan vorlegen.

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