Kein gutes Fressen für Vodafone und Co. in Afrika?

Mittwoch, 7. Juli 2010 11:04
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LONDON (IT-Times) - Unternehmen wie die Vodafone Group Plc. (WKN: A0J3PN) müssen in Zukunft mit geringeren Gewinnmargen in Afrika rechnen. Mehrere Mobilfunknetzbetreiber investierten mindestens 18 Mrd. US-Dollar in diese Region.

Der afrikanische Markt könnte sich für Unternehmen wie die Vodafone Group, France Telecom S.A. und Bharti Airtel Ltd. als nicht optimal erweisen. In diesen Ländern gäbe es bis zu elf Mobilfunknetzbetreiber und damit einhergehend sinkende Tarife, wie der US-Nachrichtensender Bloomberg heute meldete. Zudem würde es immer weniger Kunden geben, welche die Rechnungen zahlen könnten. Überdies würden die Regierungen mit unvorhersehbaren Regelungen den Wettbewerb erschweren.

Der afrikanische Markt sei nicht mehr so profitabel wie zu Beginn der Investitionen, erklärte ein britischer Marktbeobachter. Die zahlungsfähigen Kunden hätten die Unternehmen schon abgedeckt. In Nigeria gäbe es beispielsweise elf Mobilfunknetzbetreiber und in Tansania seien die Tarife um 80 Prozent gesunken. Allerdings würden die Umsätze trotzdem noch stärker wachsen als in Europa. Vor fünf Jahren habe es nur ein halbes Jahr gedauert, bis sich die Investitionen amortisierten. Inzwischen dauere es zwei Jahre, erklärte France Telecoms Chef Marc Rennard. Dies sei aber immer noch ziemlich gut.

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