Deutsche Telekom erneut vor Gericht

Donnerstag, 15. Januar 2009 18:07
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BONN - Die Deutsche Telekom AG (WKN: 555750) musste laut Presseberichten heute vor Gericht harte Vorwürfe einstecken. Rund 80 Mio. Euro fordern die Kläger von dem TK-Unternehmen.

Zahlreiche Anleger klagen derzeit gegen die Deutsche Telekom. Sie verlangen rund 80 Mio. Euro Schadensersatz für ihre Kursverluste. Grund dafür sei die Tatsache, dass sie sich von den Angaben der Deutschen Telekom in den Börsenprospekten getäuscht sehen.

Der hauptsächliche Vorwurf der Anleger bezieht sich auf die fast 40 Mrd. Euro schwere Übernahme des US-Mobilfunknetzbetreibers Voicestream Wireless. Diese Akquisition wäre im Prospekt zum dritten Aktienverkauf (3. Tranche) im Jahr 2000 verschwiegen worden. Die Übernahme wurde erst einen Monat nach der Platzierung der Papiere angekündigt, so die Kläger. Die Deutsche Telekom bestreitet dies jedoch. Vor dem Zeitpunkt der Aktienplatzierung wäre noch keine Entscheidung über Voicestream gefallen gewesen. Der Kauf hatte zu massiven Kursverlusten der T-Aktie geführt.

Meldung gespeichert unter: Telekommunikationsnetzbetreiber (Carrier)

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