Conergy ist pleite

Solartechnik

Freitag, 5. Juli 2013 10:17
Conergy

HAMBURG (IT-Times) - Das deutsche Solarunternehmen Conergy mit Sitz in Hamburg hat am heutigen Freitag Insolvenz beim Hamburger Amtsgericht beantragt. Zahlungsverzögerung bei einem Großprojekt und gescheiterte Verhandlungen mit den kreditgebenden Banken führten zu dem Schritt.

Schon seit Jahren kämpft Conergy ums Überleben auf den von Preisverfällen und Überkapazitäten heimgesuchten globalen Solarmärkten. Selbst eine für alle Beteiligten schmerzhafte Umschuldung im Jahr 2011 erzielte nicht die erwünschte nachhaltige Wirkung. Nach Q-Cells, Solon und Solar Millennium zieht man nun auch beim Photovoltaik-Hersteller Conergy die bittere Konsequenz. Zuletzt trieben unerwartete Zahlungsverzögerung bei einem Großprojekt und gescheiterte Verhandlungen mit den kreditgebenden Banken das Unternehmen zu der Entscheidung. Von der Insolvenz sind alle deutschen Tochtergesellschaften betroffen, zu der auch die Modulfertigung in Frankfurt zählen. Insgesamt wies Conergy bisher 1.200 Beschäftigte aus. Nachdem man schon in der Vergangenheit gehofft hatte einen Investor aus Asien an Land zu ziehen, setzt man nun vollends auf die Insolvenzlösung. Die Geschäftsführung hofft das operative Geschäft so weiterführen zu können.

Meldung gespeichert unter: Conergy

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