BREKO: „Wir werden das Kursbuch Netzausbau der Netzallianz Digitales Deutschland mit Leben füllen“

Netzausbau in Deutschland

Dienstag, 7. Oktober 2014 16:21
BREKO

Präsident Ralf Kleint: Netzbetreiber des BREKO werden sich als tragende Säule des flächendeckenden Ausbaus mit ultraschnellen Glasfaseranschlüssen erweisen

Bonn/Berlin, 07.10.2014

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) begrüßt das von der Netzallianz Digitales Deutschland heute unterzeichnete „Kursbuch Netzausbau“. Mit dem Kursbuch setzt die von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ins Leben gerufene Investitions- und Innovationsplattform der Bundesregierung wichtige Leitprinzipien, mit denen der flächendeckende Glasfaserausbau in Deutschland vorangetrieben werden soll.

„Das Kursbuch ist ein guter Aufsatzpunkt zur Weiterentwicklung und Umsetzung einer umfassenden Ausbaustrategie“, sagt Ralf Kleint, der als BREKO-Präsident an der heutigen Sitzung der Netzallianz Digitales Deutschland in Berlin teilgenommen hat. „Mit dem Bekenntnis zur Glasfaser als nachhaltige Leittechnologie und der „Multi-Access-Strategie“ als Königsweg werden im Kursbuch die wesentlichen Grundlagen zu einem flächendeckenden Ausbau von High-Speed-Netzen gelegt.“

Der BREKO spricht sich schon seit langem für den von ihm als „Multi-Access-Strategie“ bezeichneten Ansatz aus, im Rahmen dessen die Glasfaserverlegung entweder in Zwischenschritten zunächst per FTTC bis zum Kabelverzweiger (KVz – der „graue Kasten“ an der Straße) oder Schaltverteiler (SVt) – oder aber gleich bis zum Grundstück, ins Haus oder die Wohnung (FTTB/FTTH) erfolgt. So werden die Glasfasernetze schrittweise mit immer höheren Bandbreiten und auf Basis wirtschaftlich tragfähiger Geschäftsmodelle immer näher zum Kunden gebaut.

Allerdings mahnt BREKO-Vorstandsmitglied Norbert Westfal (EWE TEL) auch eine zügige Weiterentwicklung des Kursbuchs an: „Das Kursbuch gibt erste Impulse für einen forcierten Glasfaserausbau. Sollen diese Impulse nicht verpuffen, ist es wichtig, das Kursbuch fortzuschreiben und die dort angeführten Maßnahmen zu konkretisieren“, so Westfal. „So ist eine frühzeitige und transparente Informationen über die Beschaffenheit und Qualität der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) wichtig, damit sich die alternativen Netzbetreiber umfassend an Breitbandausschreibungen beteiligen können. Zudem sollten die Ausschreibungsbedingungen so gestaltet sein, dass kleinere oder mittlere Carrier sich an Ausschreibungen beteiligen können, damit das Ziel der Ausschreibung, aus einer Vielzahl von Bewerbern den Geeignetsten zu ermitteln, erreicht wird.“

Meldung gespeichert unter: BREKO

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