BREKO und BUGLAS sind Gründungsmitglieder der European Local Fibre Alliance (ELFA)

European Local Fibre Alliance (ELFA)

Freitag, 13. Februar 2015 16:22
BREKO

Der Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) und der Bundesverband Glasfaseranschluss (BUGLAS) haben gemeinsam mit acht weiteren europäischen Telekommunikations-Wettbewerber-Verbänden die European Local Fibre Alliance (ELFA) gegründet. Die in  der neuen Interessensgemeinschaft zusammengeschlossenen Verbände alternativer Glasfaser-Carrier aus Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Schweden und Spanien vertreten in ihren Heimatländern lokale und regionale Netzbetreiber, die sämtlich auf die Glasfaser als zukunftssichere Technologie setzen. Alle ELFA-Mitglieder haben sich das Ziel gesetzt, den Rollout ultraschneller Glasfasernetze zugunsten von Menschen und Unternehmen entscheidend voranzubringen und weiter zu beschleunigen.

„Mit der Gründung der ELFA verleihen wir den alternativen Glasfaser-Netzbetreibern eine starke, gemeinsame Stimme in Brüssel und ganz Europa“, sagt BREKO-Vizepräsident Johannes Pruchnow. „Neben unserer wichtigen Mitgliedschaft im europäischen Wettbewerberverband ECTA (European Competitive Telecommunications Association) werden wir mit der ELFA noch einmal einen besonderen Schwerpunkt auf den schnellen Ausbau mit zukunftssicherer Glasfaser in ganz Europa und die hierfür notwendigen politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen legen.“

„Die lokal und regional aktiven Glasfaser-Operator sind die Enabler der sich bereits heute deutlich abzeichnenden Gigabit-Gesellschaft“, erläutert BUGLAS-Präsident Jens Prautzsch die Motivation für die Gründung des neuen europäischen Zusammenschlusses. „Dienste mögen dabei global sein, der Ausbau der dafür unverzichtbaren Glasfaseranschlüsse hingegen findet fast ausschließlich lokal statt. Das ist nicht nur in Deutschland so, sondern auch bei unseren Partnerverbänden aus den anderen Mitgliedsstaaten. Mit der ELFA wollen wir unsere Interessen wirkungsvoll in den in Brüssel anstehenden TK-Review einbringen.“

Die in der gemeinsamen Allianz zusammengeschlossenen Wettbewerber-Verbände aus acht EU-Ländern halten Vielfalt und Wettbewerb für den wichtigsten Treiber von Investitionen in hochmoderne Glasfasernetze. Die Vision der ELFA-Unternehmen ist es, eine flächendeckende Glasfaser-Infrastruktur in ganz Europa – gleich, ob in Städten / Ballungsräumen oder ländlichen Gebieten – zu realisieren. Denn die flächendeckende Verfügbarkeit zukunftssicherer Glasfasernetze stellt die entscheidende Basis für die Digitalisierung und Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft dar und ermöglicht damit wirtschaftliche Stärke und Wohlstand für alle.

Auf dem Weg zur All-Fibre-Infrastruktur unterstützt die ELFA auch die Strategie, die Glasfaser in Regionen, in denen sich ein Ausbau ansonsten wirtschaftlich nicht rechnet, in Zwischenschritten immer näher bis zum Kunden zu bringen. So können über die Verlegung der Glasfaser zunächst bis zum Kabelverzweiger (FTTC) die Bandbreiten bereits deutlich erhöht und die notwendigen Investitionsmittel für den weiteren Ausbau erwirtschaftet werden. Im Anschluss erfolgt dann die Verlegung direkt bis in die Wohnung (FTTH) oder bis zum Gebäude (FTTB).

Unterdessen hat die European Local Fibre Alliance die Europäische Union dazu aufgerufen, ihre mittlerweile antiquierte Definition eines Breitband-Anschlusses (144 kBit/s) den aktuellen Bedürfnissen der Kunden und dem aktuellen Stand der Technik anzupassen und – so wie jüngst die USA – auf 25 MBit/s im Down- und 3 MBit/s im Upstream anzuheben.

Die beiden Telekommunikationsverbände BREKO und BUGLAS werden gemeinsam mit ihren europäischen Partnern konsequent darauf hinarbeiten, dass hochmoderne Glasfasernetze als unverzichtbare Infrastruktur der sich abzeichnenden Gigabit-Gesellschaft errichtet und die hierfür notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. „Das ist unser gemeinsames Ziel – in Deutschland und ganz Europa“, so BREKO-Vizepräsident Johannes Pruchnow und BUGLAS-Präsident Jens Prautzsch unisono.

Herzliche Grüße aus dem BREKO-Hauptstadtbüro,

Marc Kessler

Leiter Presse-/Öffentlichkeitsarbeit

Meldung gespeichert unter: Breitband

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