Arcor setzt in Deutschland auf IPTV und Festnetz

Freitag, 11. Januar 2008 16:35
Deutsche Telekom

BONN - Der deutsche Telekommunikationsanbieter Arcor sieht im Festnetzgeschäft einen wichtigen Zukunftsmarkt. Große Anbieter wie die Deutsche Telekom AG (WKN: 555750) hingegen schwächeln in diesem Segment schon seit längerem.

Dabei setzt Arcor weniger auf reine Festnetztelefonie, sondern vielmehr auf Zusatzdienste, für die das Festnetz benötigt wird. Laut Unternehmenschef Harald Stöber seien weitere Investitionen in den Netzausbau sowie in die Einrichtung eines eigenen Glasfasernetzes wichtig, um in Zukunft weiteres Wachstum generieren zu können. Besonders Dienste wie VoIP und IPTV oder Triple Play-Angebote seien immer gefragter, so Stöber gegenüber der Rheinischen Post. Darüber hinaus komme es zu einer immer engeren Verschmelzung zwischen verschiedenen Anwendungen. Neben einer Verknüpfung von Fernseher und Telefonanlagen mit dem PC und dem Internet können auch andere Systeme wie etwa die Heizung bereits via Internet gesteuert werden. Zum Jahresende sollen daher Bandbreiten von zwei MBit Standard sein, in zehn Jahren könnten sich bereits 16 MBit als Standard etabliert haben.

Stöber erwartet weiteres Wachstum und setzt dabei auch auf Unterstützung durch Politik und Regulierungsbehörde. Entgegen der Vorwürfe anderer Anbieter sei der deutsche Markt nicht überreguliert. Besonders bei der sogenannten „letzten Meile“ sei eine Überwachung durch die Bundesnetzagentur notwendig, da auf diesem Markt kein Wettbewerb herrsche. Auch bei der Anschlussbereitstellung sei eine staatliche Kontrolle wichtig, um unnötige Wartezeiten bei Kunden, die von der Deutschen Telekom zu anderen Anbietern wechseln, zu vermeiden. Momentan würden bei Arcor noch rund 20.000 Kunden länger als die üblichen zwei Wochen auf einen Festnetzanschluss warten.

Meldung gespeichert unter: Deutsche Telekom

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