„Zukunftspreis Kommunikation“: Gewinner 2008 stehen fest

Mittwoch, 5. November 2008 10:28
DVPT

- Studentische Projekte widmen sich wichtigen Zukunftsfragen

- Wettbewerb unter Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos

Offenbach, 5.11.2008 – Auf Deutschlands wichtigster Kongressmesse für die zusammenwachsenden IT- und Telekommunikationsmärkte, der VO.IP Germany 2008, wurden letzte Woche in Frankfurt die Gewinner des Hochschulwettbewerbs „Zukunftspreis Kommunikation“ ermittelt und ausgezeichnet. Drei Studentengruppen erhielten Preisgelder in Höhe von insgesamt 5.000 Euro. Mit dem „Zukunftspreis Kommunikation“ werden jedes Jahr die besten studentischen Ideen, Visionen und Konzepte über die Kommunikationsformen der Zukunft prämiert. Ausgelobt wird der Preis vom Deutschen Verband für Post, Informationstechnologie und Telekommunikation e.V. (DVPT).

Gefragt waren Vorschläge, die bereichsübergreifend zeigen sollten, wie eine Gesellschaft mit den sich verändernden Kommunikationsmöglichkeiten umgeht und diese anwenden kann. Wie kann man besonders die junge Generation von Nutzern mehr für das Thema Datenschutz insbesondere in Sozialen Netzwerken sensibilisieren und den Schutz persönlicher Daten künftig verbessern? Oder als „menschliches Experiment“: Welche persönlichen, medialen und gesellschaftlichen Auswirkungen hat die 24-Stunden-Video-Livepräsenz eines Menschen im Internet über einen Zeitraum von mehreren hundert Tagen? Wie könnte man in Zukunft das Auffinden und die Bewertung von Informationen erleichtern? Ideen, Konzepte und Lösungen dafür haben die Preisträger des fächerübergreifenden Hochschulwettbewerbs entwickelt, der dieses Jahr erstmalig unter der Schirmherrschaft von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos stand.

Der „Zukunftspreis Kommunikation“ wird von Unternehmen der Kommunikationsbranche unterstützt, in diesem Jahr zählten dazu die Firmen ATARI Deutschland GmbH (Frankfurt am Main), ensercom GmbH (Singen), ITCV GmbH (Dreieich), net mobile AG (Düsseldorf), QSC AG (Köln), SVA-BizSphere AG (Stuttgart), time4you GmbH (Karlsruhe), VoIPFuture Ltd. (Hamburg) sowie das Business-Wettbewerbsportal biz-AWARDS (Berlin). Weitere Partner sind die Wirtschaftsförderung Frankfurt und die IHK Frankfurt am Main.

Die Preisträger 2008:

Platz 1: "HelloWorld Network"

Markus Ackermann, Krister Hymon, Benjamin Ludwig, Kai Wilhelm

Fachhochschule Kaiserslautern, Standort Zweibrücken

Soziale Netzwerke im Internet werden immer beliebter. Die Folge: Immer mehr Menschen geben laufend unzählige - teils sehr persönliche - Informationen über sich preis, die zentral bei den Anbietern liegen und ein hohes Missbrauchspotenzial in sich bergen. Das Projekt "HelloWorld Network" will die informationelle Selbstbestimmung durch sichere und verteilte Datenhaltung in sozialen Netzwerken gewährleisten. Die Entscheidung, was mit seinen Daten passiert, liegt damit einzig und allein beim Anwender und nicht beim Anbieter, der die Daten z.B. für gezielte Marktanalysen zu Werbezwecken missbrauchen kann. "HelloWorld Network" bietet ein Protokoll für soziale Netzwerke, mit dem es möglich wird, verteilt seine sozialen Kontakte zu pflegen und zudem die Datensicherheit zu gewährleisten. www.helloworld-network.org

Platz 2: Trueman.TV

Marcel Kotzur, Benjamin Dageroth, Nadja Krupka, Universität Magdeburg

TruemanTV ist Videostreaming über das Internet in Extremform: Seit über 400 Tagen ist das Leben von Marcel Kotzur online. 24 Stunden am Tag. Die neuen Technologien sowohl im Bereich der Datenübertragung (UMTS) auch als bei der Entwicklung der mobilen Endgeräte, machen es möglich, von überall aus live ins Internet zu senden. Mehr als eine Million Zuschauer haben bisher an seinem Alltag teilgenommen. www.trueman.tv

3. Platz: Format WEB X.0

Tristan Schulze, Hochschule Anhalt

Die täglich wachsende Datenflut macht es dem Internetnutzer zunehmend

schwerer, sinnvolle Informationen im weltweiten Netz zu finden und auszutauschen. FormatWeb X.0 bietet anhand von 10 Schritten, einen konkreten Lösungsansatz, bedeutende Informationen zu vernetzen und jedem zugänglich zu machen. Das Prinzip dabei: Reale Menschen und Orte werden als wichtigste Informationsträger miteinander verknüpft.

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