Warum BYD gegenüber Tesla Motors im Vorteil ist

Elektromobilität

Mittwoch, 15. April 2015 14:11
BYD

(IT-Times) - Für die Anleger des chinesischen Autobauers BYD Co waren die ersten Monate des laufenden Jahres eine regelrechte Achterbahnfahrt. Nach einem Kurssturz auf 25 Hongkong-Dollar im Februar, erholten sich die Papiere zuletzt spürbar. Nach Gewinnmitnahmen kletterte der Wert des chinesischen Elektrofahrzeugherstellers auf 45 Hongkong-Dollar.

Nach einem positiven Ausblick für das laufende erste Quartal 2015, der dem BYD-Aktienkurs Rückenwind verlieh, stellt sich für viele Anleger die Frage, wie es bei „Build Your Dreams“ (BYD) weitergeht.

Elektroautos: China hofft auf den großen Durchbruch
Das Jahr 2015 könnte den Durchbruch für Elektroautos in China bringen. Nachdem der Absatz von E-Autos im Reich der Mitte in 2014 um 424 Prozent auf 74.763 Elektroautos explodiert ist, soll der Markt in 2015 nach Regierungsplänen um weitere 669 Prozent auf 500.000 E-Autos zulegen. Geht es nach den Plänen der Regierung, sollen bis 2020 eine Mio. E-Autos auf chinesischen Straßen fahren.

Um dieses Ziel zu erreichen, sollen insbesondere staatliche Firmen mehr E-Autos kaufen, gleichzeitig lockt Peking mit steuerlichen Förderungen. Doch gleich, ob die ehrgeizigen Prognosen tatsächlich erreicht werden, profitieren dürfte wohl BYD Co. (WKN: A0M4W9) in jedem Fall.

BYD will E-Auto-Absatz kräftig steigern
Die Chinesen waren in 2014 der führende Hersteller von Elektroautos in China und konnten sich auch in 2015 bislang am Markt behaupten. In 2015 will BYD 66.000 bis 76.000 Elektroautos verkaufen, was einen Anstieg von 222 bis 271 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeuten würde.

Bislang ist BYD vor allem mit seinem BYD e6 in China am Start, der vor allem im Taxi-Geschäft zum Einsatz kommt. In 2015 sollen gleich vier neue E-Modelle von BYD auf den Markt kommen - darunter auch der Hybrid-SUV BYD Tang (ca. 42.000 Euro), für den eine hohe Nachfrage erwartet wird.

Meldung gespeichert unter: Elektroauto

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