VDSL-Verhandlungen mit der Deutschen Telekom AG sind gescheitert

Donnerstag, 20. August 2009 15:59
BREKO

BREKO und VATM fordern schnelle Entscheidung des Regulierers

Bonn, den 20.08.09. Die Verhandlungen des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (BREKO) und des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) mit der Deutschen Telekom AG (DTAG) über den lange geforderten Zugang zur VDSL-Infrastruktur der DTAG sind ergebnislos beendet worden. Dieser Zugang zu bestimmten VDSL-Vorleistungen der Telekom gegen Entgelt ist für Investitionen anderer Anbieter in alternatives VDSL und damit den weiteren Breitbandausbau notwendig.

„Auch beim heutigen Gespräch konnte kein Konsens zwischen den Marktteilnehmern erreicht werden“, teilen die beiden Verbände mit. Für mögliche Coinvest Modelle sahen die Beteiligten heute ebenfalls keine Chance, konkrete Verhandlungen weiterzuführen, bevor nicht die beantragten Regulierungsentscheidungen erfolgt sind.

Die Deutsche Telekom AG hatte noch kürzlich in einer Pressemitteilung geäußert, dass die Branche möglichst schnell Planungssicherheit benötige, um die Breitbandziele der Bundesregierung umsetzen zu können. Das unterstützen  auch die beiden Verbände. „Es kann aber keinesfalls sein, dass Planungssicherheit ausschließlich zu den Konditionen der Deutschen Telekom zu erhalten   ist“, kritisieren BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers und VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner unisono.

Meldung gespeichert unter: Very High Speed Digital Subscriber Line (VDSL)

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