Studie zur Zukunft der Informationsgesellschaft veröffentlicht

Donnerstag, 5. November 2009 14:32
TNS Infratest

Studie zur Zukunft der Informationsgesellschaft veröffentlicht

Internationale Delphistudie zur Zukunft von IT, Telekommunikation und Medien veröffentlicht / Trends für die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und Medien bis zum Jahr 2030 / Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft

Berlin/München, 5. November 2009 – Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft stellten heute in Berlin die internationale Studie „Zukunft und Zukunftsfähigkeit der Informations- und Kommunikationstechnologien und Medien“ vor. Rund 550 IKT-Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft wurden zu wesentlichen Entwicklungen ihrer Branchen für die kommenden zwanzig Jahre befragt. Die Kernbotschaften der Delphistudie sind:

Die zunehmende Digitalisierung geht mit einer weiteren Durchdringung aller Lebensbereiche mit Informations- und Kommunikationstechnologien einher und verändert unsere Informationsgesellschaft umfassend und nachhaltig.

Akzeptanz und Vertrauen der Menschen im Umgang mit IKT sind die Grundlage der Entwicklung einer modernen und offenen Informationsgesellschaft.

Leistungsfähige Kommunikationsnetze sind Voraussetzung für eine wettbewerbsfähige Informationsgesellschaft. Die mobile Nutzung des Internets verändert die Informationsgesellschaft und schafft neue, eigenständige Anwendungsfelder.

Die dynamische Entwicklung der IKT-Basistechnologien hat umfassende Auswirkungen auf viele Schlüsselindustrien der deutschen Wirtschaft und auf die Mediennutzung.

Die Herausgeber der Studie – Münchner Kreis, EICT, Deutsche Telekom und TNS Infratest – wollen mit den Ergebnissen eine breite gesellschaftliche Diskussion über die Bedeutung und zukünftige Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien und Medien anregen. Aus den Befragungsergebnissen leiten die Herausgeber zentrale Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft ab. Unterstützt wurde die Studie durch Siemens, Vodafone, Focus, VDE, SAP, Alcatel-Lucent Stiftung und IBM sowie im Rahmen des IT-Gipfel-Prozesses vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Medienkompetenz stärken – Digitale Spaltung überwinden

Spätestens in zehn Jahren werden über 95 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland, Europa und den USA das Internet regelmäßig nutzen. Der Überwindung der Digitalen Spaltung gilt in Deutschland besondere Aufmerksamkeit: Die Bundesbürger verfügten im internationalen Vergleich noch nicht über genügende Kompetenzen im Umgang mit den neuen Technologien und Medien. „Politik und Wirtschaft sollten die Fertigkeiten der Bürger im Umgang mit dem Internet und mit digitalen Daten gezielt fördern. Dies wird sowohl die Akzeptanz der IKT insgesamt erhöhen als auch das Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit den neuen Technologien schärfen“, sagte Robert A. Wieland, Geschäftsführer von TNS Infratest. Medienkompetenz wird nach Ansicht der befragten Experten auch im Arbeitsumfeld der Menschen immer mehr an Bedeutung gewinnen. „Die Kluft zwischen Gesellschaftsgruppen, die am digitalen Leben teilhaben und denen, die hiervon nicht profitieren, gilt es zu überwinden. Und zwar in mehrfacher Hinsicht: zwischen Stadt und Land, Alt und Jung sowie zwischen Menschen geringeren und höheren Bildungsstands“, sagte Prof. Arnold Picot, Vorstandsvorsitzender des Münchner Kreises.

Meldung gespeichert unter: TNS Infratest

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