Steht Balda vor der Insolvenz?

Dienstag, 14. Oktober 2008 09:45
Balda

DÜSSELDORF - Erst Ende September dieses Jahres hatte die Balda AG (WKN: 521510) ein neues Verkaufs- und Beteiligungsprogramm vorgestellt mit dem Ziel, die Finanzierung des Unternehmens zu sichern. Nun schlägt allerdings ein Großaktionär des angeschlagenen Herstellers von Kunststoffelementen und Mobilfunkbauteilen Alarm.

Laut einem Brief des Anteilseigners Audley Capital soll die Balda AG vor der Insolvenz stehen. Der Hedge-Fonds teilte mit, sich von der Unternehmensführung hintergangen zu fühlen. Eine Klage gegen Vorstand und Aufsichtsrat auf Schadensersatz sei daher geplant. Insgesamt werde man in diesem Rahmen bis zu 40 Mio. Euro fordern. Dies meldete das Handelsblatt, dem der entsprechende Brief von Audley Capital vorliegt.

Audley Capital selbst spricht in dem Schreiben von „schwerwiegenden Vermögensschäden“, die auftreten könnten, wenn Balda wirklich, wie geplant, die Anteile an TPK abstoßen sollte. Entsprechende Pläne hatte das Unternehmen Ende September 2008 vorgestellt. Auf diese Weise sollte auch die Finanzierung Baldas weiterhin gesichert werden. Wie Balda damals mitteilte, werde man insgesamt zwölf Prozent der Anteile, die das Unternehmen an TPK hält, verkaufen. Nach diesem Verkauf hält Balda noch 38 Prozent an TPK - dem einstigen Hoffnungsträger von Balda.

Meldung gespeichert unter: Balda

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