Philips TV-Abkopplung könnte teuer werden

Montag, 17. Oktober 2011 15:37
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AMSTERDAM (IT-Times) - Der Elektronikkonzern Philips Electronics hat augenscheinlich Schwierigkeiten, sich von seiner defizitären TV-Sparte loszulösen. Eigentlich sollte das Joint Venture mit dem chinesischen Monitorhersteller TPV bis Ende des Jahres stehen. Am Montag erklärte Konzernchef Frans van Houten, dass man auch nach langwierigen Gesprächen mit TPV bislang auf keinen Konsens gekommen sei. Sollte keine Einigung möglich sein, werde der Konzern andere Alternativen prüfen.

"Der weltweite TV-Markt hat sich verschlechtert, und je schneller wir dies abschließen, umso besser", sagte van Houten von Philips Electronics N.V. (WKN: 940602). Zu seinem Amtsantritt im April dieses Jahres hatte van Houten in einem ersten großen Schritt die defizitäre TV-Sparte ausgegliedert. Seit Anfang 2007 häufte die Unit Verluste von fast einer Mrd. Euro an. Zwar ist der Anteil der TV-Sparte am Konzernumsatz mittlerweile auf unter ein Viertel geschrumpft, doch sorgt sie trotz dessen für Enttäuschung. Wettbewerber wie Siemens haben sich deutlich früher von der Konsumelektronik getrennt.

Meldung gespeichert unter: Koninklijke Philips

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