Microblogging: Bleibt Twitter nur ein Nischenprodukt?

Kurznachrichtendienst bleibt in der Defensive

Donnerstag, 30. Juli 2015 13:14
Twitter Unternehmenslogo

(IT-Times) - Twitter steht weiter unter Druck. Das Management rund um Mitgründer und CEO Jack Dorsey sucht weiter nach einem Schlüssel, um den Massenmarkt zu erreichen. Twitter konnte im jüngsten Quartal zwar Fortschritte bei der Monetarisierung seiner Plattform melden (Umsatzplus von 61 Prozent), doch das Nutzerwachstum enttäuschte erneut.

An der Wall Street stellt man sich daher die Frage, ob Twitter sein Ziel noch erreichen und zu einem Massenmedium mit mehr als eine Milliarde Nutzer avancieren kann? Oder bleibt Twitter nur ein Nischenprodukt mit rund 300 Millionen Nutzern? Dies ist die Kernfrage, die Twitter in den nächsten Quartalen beantworten muss.

Twitter scheitert am Massenmarkt
Während Prominente, Spitzensportler und Unternehmenslenker Twitter durchaus als wirkungsvolles Sprachrohr erkannt haben und nutzen, blieb der einfache Nutzer bislang außen vor. Zu schwierig sei Twitter in der Handhabung für die Allgemeinheit, so der allgemeine Tenor.

Das Problem: Obwohl Twitter in den jüngsten Monaten eine Reihe von Maßnahmen (Instant Timelines etc.) ergriffen hat, hält sich das Nutzerwachstum weiter in Grenzen. In den USA wächst Twitter inzwischen praktisch nicht mehr, die Nutzerbasis stagniert seit einem Jahr bei 66 Millionen.

Die Zahl der monatlichen aktiven Nutzer gab Twitter (NYSE: TWTR, WKN: A1W6XZ) im jüngsten Quartal mit 316 Millionen an, nach 308 Millionen im Vorquartal. Rechnet man die SMS Fast Follower aus, wuchs die Nutzerbasis gegenüber dem Vorquartal um nicht einmal ein Prozent auf 304 Millionen.

Project Lightning soll für frischen Wind sorgen
Twitter-Chef Jack Dorsey gab dann auch zu, dass die jüngsten neuen Features bislang nicht die Ergebnisse produziert hätten, die man sich erhofft hatte - dies sei „unakzeptabel“, so der Manager. Auch Twitter-Finanzchef Anthony Noto dämpfte die Erwartungen. Ein nachhaltiges und bedeutendes Nutzerwachstum sei nicht so schnell in Sicht, so der Finanzchef.

Meldung gespeichert unter: Microblogging

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