E-Books als Chance für Wissenschaftsverlage?

Mittwoch, 8. Juli 2009 12:26
Amazon

HAMBURG (IT-Times) - E-Books sind, auch seit der Markteinführung von Readern wie dem Kindle von Amazon.com (Nasdaq: AMZN, WKN: 906866), weiter in den Fokus des Interesses gerückt. Nun setzt auch ein deutscher Fachbuchverlag verstärkt auf das virtuelle Buch. 

Springer Science will künftig zahlreiche Titel als E-Books anbieten. Ziel sei es, den momentan schwächelnden Umsatz wieder anzukurbeln. Dazu benötigt der Verlag allerdings, so ein Bericht der <img alt="undefined" src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif"></img>Financial Times Deutschland, auch noch einen Investor. Erste Interessenten seien allerdings bereits gefunden. Bei Springer Science zeigt man sich daher optimistisch. Es sei davon auszugehen, dass in wenigen Jahren in den Bereichen wissenschaftliche, technische und medizinische Literatur „mehr als die Hälfte des Buchumsatzes“ durch E-Books erzielt werde, so Olaf Ernst, Vorstand von Springer für E-Produktmanagement. 

Bereits zum jetzigen Zeitpunkt würden digitale Bücher „bedeutend“ zum Gesamtumsatz beitragen, so Ernst weiter. Buchverlage, die eher auf den Massenmarkt ausgerichtet sind, gingen für 2009 allerdings von einem Umsatzanteil bei E-Books von rund drei Prozent aus, anders verhalte es sich hingegen bei Fachliteratur. Hier spielten auch Faktoren wie etwa das Sammeln von Büchern oder die Vorliebe für bestimmte Editionen eine geringere Rolle als im regulären Buchhandel. Springer Science + Business bietet momentan mehr als 22.500 Bücher digital an. 

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