Deutsche Telekom nur noch zweite Wahl?

Donnerstag, 23. November 2000 11:45
Deutsche Telekom

Deutsche Telekom AG (WKN: 555750): Noch zu Beginn des Monats hatte es geheißen, die Telekom plane, zehn UMTS-Lizenzen in Europa zu ersteigern. Das Ziel scheint immer weiter in die Ferne zu rücken. Nachdem das Unternehmen schon in Italien und Spanien nicht mit von der Partie war, hat es auch in der Schweiz und Frankreich kurz vor Auktionsbeginn seinen Ausstieg verkündet.

Neben Spanien und Italien ist Frankreich nun das dritte bedeutende Land, in dem die Telekom nichts mit der UMTS-Lizenzvergabe zu tun hat und sich langsam aber sicher eingestehen muss, dass ihre Strategie fehlgeschlagen ist. Zwar besteht noch immer die Möglichkeit, zehn Lizenzen zu erwerben – diese jedoch im eher unbedeutenden osteuropäischen Telekommunikationsmarkt. Besonders schmerzt, dass die Telekom in Frankreich nicht mit von der Partie ist, denn der Telefon- und Datenverkehr zwischen Deutschland und dem Nachbarn hat das höchste Aufkommen in ganz Europa.

Die Telekom begründet ihr (Nicht)Handeln mit der Rücksicht auf die Aktionäre. Tatsächlich spielt sie sich dadurch jedoch ins zweite Glied europäischer Mobilfunkbetreiber. Hier machen längst die britische Vodafone und die France Telecom das Rennen.

Meldung gespeichert unter: Telekommunikationsnetzbetreiber (Carrier)

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