Deutsche Telekom: Keine Entlastung für Zumwinkel - Wachstum bis 2015

Dienstag, 4. Mai 2010 10:38
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BONN (IT-Times) - Auf der gestrigen Hauptversammlung der Deutschen Telekom AG (WKN: 555750) musste sich das Bonner Unternehmen sowohl mit der Vergangenheit als auch mit der Zukunft beschäftigen. Während der ehemalige Aufsichtsratschef Klaus Zumwinkel weiter in der Kritik stand, blickte Vorstandsvorsitzender Rene Obermann demonstrativ nach vorne.

Klaus Zuwinkel stand, ebenso wie der ehemalige Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke, im Visier der Staatsanwaltschaft. Diese ermittelte im Rahmen einer Spitzelaffäre bei der Gewerkschafter, Journalisten und Mitarbeiter ausspioniert worden waren. Grund sei die Entdeckung undichter Stellen im Unternehmen gewesen, so die Ermittler. Nun stand lange die Frage im Raum, wie viel und welche Personen im Topmanagement der Deutschen Telekom von den Vorgängen wussten. Ricke und Zumwinkel hatten eine Mitwisserschaft bestritten, waren aber zeitweise belastet worden. Nun sind die Ermittlungen eingestellt, der Bericht der Staatsanwaltschaft steht aber noch aus. Dies dürfte auch der Grund sein, warum die Hauptversammlung der Deutschen Telekom die Entlastung für das Geschäftsjahr 2008 nach Medienberichten erneut versagte.

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