Bosch hält - trotz Schwierigkeiten - an aleo solar-Übernahme fest

Dienstag, 29. September 2009 16:20
aleo solar

STUTTGART (IT-Times) - Die geplante Übernahme der aleo solar AG (WKN: A0JM63) durch das Industrieunternehmen Bosch läuft nicht ohne Schwierigkeiten ab. Unter anderem auch deswegen, weil die Aktionäre des deutschen Solarunternehmens der Offerte aus Stuttgart teilweise widerstehen. Anfang August dieses Jahres hatten aleo solar und Bosch mitgeteilt, dass die geplante Akquisition von einigen Kernaktionären aleo solars unterstützt werde. Diese halten insgesamt 40 Prozent des Grundkapitals und hätten mit der Robert Bosch GmbH Verträge über den Verkauf ihrer Beteiligungen unterzeichnet. Allerdings sah das Übernahmeangebot von Bosch das Erreichen einer Mindestschwelle von 75 Prozent vor. Der Kaufpreis für die seinerzeit abgetretenen Anteile liegt bei neun Euro in bar je Aktie.

Nun muss bei dem Übernahmeangebot für die weiteren Aktionäre von aleo solar allerdings nachgebessert werden. Für die gesamte Übernahme werden 120 Mio. Euro veranschlagt, ob diese allerdings überhaupt gezahlt werden müssen, ist noch offen. Bislang konnte Bosch nur 63,6 Prozent der Anteile von aleo solar übernehmen, daher wurde nun die Annahmequote aus dem Übernahmeangebot gestrichen. Auf diese Weise verlängert sich die Angebotsfrist bis zum 12. Oktober ohne dass Bosch eine höhere Summe je Aktie von aleo solar bieten muss.

Gegenüber dem Handelsblatt zeigte sich ein Sprecher von Bosch unterdessen selbstbewusst. Man wolle nun ein Signal setzen, dass Bosch auf jeden Fall die Mehrheit an aleo solar übernehmen werde. Ein Rückzug des Industrieunternehmens sei nicht vorgesehen. Gleichzeitig setzt Bosch darauf, dass Anteilseigner, die bislang darauf spekulierten, dass nicht die 75 Prozent-Schwelle erreicht werde, nun doch ihre Meinung ändern. Eine Genehmigung der EU-Kommission hinsichtlich der Übernahme liegt unterdessen vor.

Meldung gespeichert unter: aleo solar

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