Arbeitskampf bei Amazon hält an

Dienstag, 12. Dezember 2000 10:22
Amazon

Amazon.com (NASDAQ: AMZN, WKN: 906866) Die Spannungen zwischen den Beschäftigten des amerikanischen Online-Versandhauses amazon.com und der Unternehmensführung halten an. Ein Anwalt der unzufriedenen Beschäftigten, die im Kunden-Service von amazon.com tätig sind, warf der Unternehmensleitung am vergangenen Freitag in einem Brief vor, einen Versuch zur Austeilung von Materialien der Gewerkschaften illegalerweise gestoppt zu haben. Das Unternehmen sagte dazu, die Arbeitnehmer hätten gegen ihre eigene Übereinkunft verstossen. Eine Sprecherin sagte überdies, niemand habe die Gewerkschafts-Vertreter zum Gehen aufgefordert.

Erst vor ungefähr einem Monat hatten 50 amazon-Beschäftigte aus Seattle einen Versuch gestartet, ihr Kunden-Service-Center gewerkschaftlich zu organisieren. Damit wollen die Beschäftigten ihrer Stimme bei ihren Forderungen nach einer besseren Bezahlung und höherer Arbeitssicherheit mehr Gehör in der Unternehmensleitung verschaffen. Allerdings sehen sich auch die Beschäftigten den Rechtsunsicherheiten gegenüber, die der Wandel zur New Economy mit sich bringt: Bei dem Versuch der Initiatoren der Gewerkschaftsgründung, ihre Kollegen zu einem Beitritt zu bewegen, entbrannte unter den Beschäftigten eine Diskussion, ob amazon.com gegen geltendes Arbeitsrecht in den USA verstößt oder nicht.

Meldung gespeichert unter: E-Commerce

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