Zalando will geografisch und vertikal expandieren - doch um welchen Preis?

Online-Modehändler will in 2015 kräftig expandieren

Freitag, 13. März 2015 13:53
Zalando logo

(IT-Times) - Zalando-Aktien gerieten zuletzt kräftig unter die Räder, nachdem Großaktionäre zuletzt Kasse machten. Rund drei Wochen vor der eigentlichen Haltefrist, die allerdings nicht rechtlich bindend ist, trennten sich Investoren wie Fonds Global Founders, Holtzbrinck Ventures, Access Industries, Rocket Internet und Zalando-Finanzvorstand Rubin Ritter von einem Teil ihrer Aktien.

Großaktionäre verkaufen im großen Stil
Insgesamt wurden 18 Millionen Aktien oder 7,3 Prozent des Unternehmens an institutionelle Anleger verkauft. Durch die Maßnahme erhöht sich der Streubesitz der Anteile, wodurch die Chancen steigen, dass der Online-Modehändler in den MDax aufgenommen wird.

Doch was zunächst erst mal nach guten Nachrichten klingt, hat auch seine Schattenseiten. Der Verkauf der Altaktionäre vor der eigentlichen Haltefrist ist nicht unbedingt als großer Vertrauensbeweis für Zalando SE (WKN: ZAL111) zu werten.

Zalando will weiter expandieren - Kostenanstieg erwartet
Zwar hat Zalando im Jahr 2014 durch ein starkes viertes Quartal 2014 seinen Umsatz um 26 Prozent auf 2,21 Mrd. Euro steigern und damit erstmals schwarze Zahlen schreiben können (47,1 Mio. Euro), ob sich der profitable Wachstumskurs ohne weiteres fortsetzen lässt, bleibt abzuwarten.

Zalando will jedenfalls nach Angaben von Finanzchef Rubin Ritter weiter Gas geben. Das Unternehmen will hierfür 2.000 neue Mitarbeiter in Europa einstellen, Ende 2014 beschäftigte Zalando 7.600 Mitarbeiter. Wachsen will Zalando dabei vor allem in Italien, Spanien und Nordeuropa, hier sollen auch neue Logistikcenter entstehen.

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