Versatel AG kämpft mit Margendruck und senkt Ausblick

Dienstag, 28. August 2007 12:20
Versatel

DÜSSELDORF - Die Versatel AG (WKN: A0M2ZK), ein infrastrukturbasierter Telekommunikationsanbieter in Deutschland, veröffentlichte die Zahlen für das erste Halbjahr 2007. Das Unternehmen konnte den Umsatz steigern, musste gleichzeitig jedoch einen Gewinnrückgang verbuchen. Darüber hinaus korrigierte Versatel die zuvor getätigte Prognose.

Im DSL-Geschäft konnte die Versatel AG im ersten Halbjahr 2007 die Anzahl an DSL-Kundenverträgen von 462.600 (Ende 2006) auf 547.700 (zum 30. Juni 2007) steigern. Dabei konnte Versatel im zweiten Quartal 2007 44.800 neue DSL-Privatkunden hinzugewinnen. Die Zahl der im zweiten Quartal 2007 neu angeschlossenen DSL-Kunden lag damit über der des ersten Quartals 2007.

Versatel erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2007 einen Umsatz von 337,7 Mio. Euro, entsprechend einer Steigerung um 37,5 Prozent (Vorjahr: 245,7 Mio. Euro). Auf „Pro-forma-Basis“, d.h. unter Berücksichtigung des zum 30. Juni 2006 erfolgten Zusammenschlusses von Tropolys und Versatel und unter der Annahme, dieser sei bereits Anfang 2006 erfolgt, ergab sich eine Umsatzsteigerung um 14,9 Mio. Euro oder 4,6 Prozent von 322,8 Mio. Euro auf 337,7 Mio. Euro.

Im Halbjahresvergleich stieg das bereinigte EBITDA, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, um 17,5 Mio. Euro auf 92,8 Mio. Euro an. Im zweiten Quartal 2007 lag das bereinigte EBITDA mit 38,7 Mio. Euro um 0,4 Mio. Euro unter dem Vorjahresvergleichswert. Auch die bereinigte EBITDA-Marge sank im ersten Halbjahr 2007 auf 27,5 Prozent. Auf „Pro-forma-Basis“ lag das bereinigte EBITDA im ersten Halbjahr 2006 bei 96,9 Mio. Euro. Die Gründe hierfür lagen nach Angaben der Gesellschaft zum einen im schwächeren Umsatzwachstum, im Wesentlichen bedingt durch den Preisverfall. Zum anderen stiegen die Ausgaben, insbesondere bedingt durch den Netzausbau und die Investitionen in einen verbesserten Kundenservice und in die Marke.

Meldung gespeichert unter: Versatel

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