Verkauft Infineon Handychip-Sparte an US-Rivalen Intel?

Montag, 17. Mai 2010 10:02
Infineon Technologies Unternehmenslogo

NEUBIBERG (IT-Times) - Die Gerüchteküche um den deutschen Halbleiterhersteller Infineon Technologies AG (WKN: 623100) brodelt wieder heftig. So soll der US-Rivale Intel Interesse an der mobilen Chipsparte der Deutschen geäußert haben.

Laut Berichten der <img alt="undefined" src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif"></img>Financial Times Deutschland könnte Infineon die Sparte zur mobilen Chipherstellung an Intel veräußern. Dabei würde es sich um einen Milliardendeal im hart umkämpften Mobilfunkmarkt handeln. Unter Berufung auf Infineon-Kreise spricht man von einem großen Interesse auf Infineons Seite. Allerdings solle sich Unternehmenschef Peter Bauer eher gegen eine Veräußerung der gerade restrukturierten Sparte aussprechen. Offizielle Kommentare der Unternehmen stehen noch aus.

Nach der Insolvenz des Tochterunternehmens Qimonda hatte Infineon versucht das Geschäft neu aufzubauen. Und das Unternehmen hatte laut eigener Angaben wieder Marktanteile gewinnen können. Derzeitige Kunden Infineons sind Mobilfunkgerätehersteller wie Nokia, Samsung, Apple und Research in Motion (RIM). Doch der Wettbewerb in Europa und weltweit ist heftig. Neben großen Wettbewerbern wie die US-Konzerne Texas Instruments, Broadcom oder Qualcomm scheint die mobile Chip-Sparte von Infineon eher klein - zu klein um langfristig zu überleben?

Meldung gespeichert unter: Infineon Technologies

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