Strategie: Siemens bald ganz ohne IT-Sparte?

Freitag, 4. Dezember 2009 11:57
Siemens Unternehmenslogo

MÜNCHEN (IT-Times) - Das deutsche Industrieunternehmen Siemens AG (WKN: 723610) will sich von seiner IT-Sparte SIS trennen. In welcher Form die Ausgliederung stattfinden soll, wurde allerdings noch nicht geklärt.

Unter dem Namen „IT Solutions and Services“, kurz SIS, bietet Siemens IT-Dienste für Unternehmen an. Allerdings halten sich schon seit längerem Gerüchte, wonach das Münchener Traditionsunternehmen mit einer kompletten Trennung aus dem IT-Bereich liebäugele. Momentan werden mögliche strategische Optionen geprüft, wie mit SIS weiter zu verfahren ist. Dabei stünden eine Partnerschaft oder auch ein Börsengang zur Diskussion, wie Finanzchef Joe Kaeser, gegenüber der <img alt="undefined" src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif"></img>Financial Times Deutschland, erklärte.

SIS entstand im Jahr 2007 aus einer Verschmelzung der Sparte SBS (Siemens Business Services), mit anderen IT-Anbietern, die sich im Besitz von Siemens befanden. Im Jahr 2009 soll bei einem Umsatz von 4,7 Mrd. Euro lediglich ein Gewinn von 90 Mio. Euro erwirtschaftet worden sein. Im Vorjahr lag der Gewinn von SIS bei 144 Mio. Euro. Zuvor muss SIS wohl erst einmal erstarken, bevor ein Börsengang anvisiert werden kann.

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