Staatliche Hilfen nun auch für Infineon?

Montag, 9. Februar 2009 10:06
Infineon Technologies Unternehmenslogo

MÜNCHEN - Nach der Insolvenz des Tochterunternehmens Qimonda sieht es in 2009 auch düster für den Münchner Chipkonzern Infineon Technologies AG (WKN: 623100) aus. Allerdings soll sich das Unternehmen nun zuversichtlich gezeigt haben, durch die Bundesregierung ein Darlehen oder eine Bürgschaft zu erhalten. Das berichtet die Financial Times.

Der Hintergrund sei, dass zum einen die weltweite Nachfrage nach Halbleitern sinke. Zum anderen habe Infineon nicht zuletzt hierdurch bedingt Schwierigkeiten, um Verbindlichkeiten zu finanzieren. Aus Unternehmenskreisen sei es bereits gelobt worden, dass der Staat schwächelnden Unternehmen zur Seite stehen möchte. Konsequent wäre ein Eingreifen des Staates nur insofern, da auch andere Wettbewerber von Infineon weltweit durch ihren jeweiligen Staat gestützt werden. Damit wird eine mögliche Verzerrung des Wettbewerbs weitestgehend ausgeschlossen. Wie gesund es auf der anderen Seite ist, schwache Unternehmen durch Staatsmittel aufrecht zu erhalten, steht auf einem ganz anderen Blatt. Die Rechnung hierzu wird allerdings erst in Zukunft aufgemacht und somit erscheint es heute sinnvoll, Unternehmen durch öffentliche Mittel zu stützen.

Meldung gespeichert unter: Infineon Technologies

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