Neuer Milliarden-Coup von Nokia?

Mobilfunk-Patente

Freitag, 13. Dezember 2013 18:33
Nokia

ESPOO (IT-Times) - In der Vergangenheit beanspruchte Nokia wenig Geld für die Lizenzierungen der eigenen Patente. Nach der Transaktion mit Microsoft könnte sich dies bald aber ändern. Einzelne europäische Behörden werden bereits aufmerksam.

Nokia bereitet offenbar den Schritt in eine neue Marktnische vor. Das finnische Unternehmen wird dabei jedoch bereits von europäischen Behörden beäugt. Denn diese befürchten übermäßige Kosten für die Lizenzierung von Nokia-Patentrechten, die Nokia nach dem Verkauf des Smartphone-Geschäftes an Microsoft als Lizenz anbieten könnte. Und das sind über 30.000 Patente. Offenbar würde die Lizenzierung all dieser Patente mehr als 30 Prozent von Nokias jährlichem, operativem Ergebnis einbringen, so eine Analyse von Bernstein.

Denn so lange Nokia ein Produzent von Mobilfunkgeräten war, wollte das Unternehmen lediglich sein geistiges Eigentum schützen und so wenig Lizenzen für Patente anderer Hersteller bezahlen. Nun dagegen scheint die Gelegenheit günstig, so viel wie möglich durch die Lizenzierung der eigenen Patente an Dritte einzunehmen. In der Vergangenheit nahm Nokia jährlich etwa 643 Mio. Euro für die Lizenzen aller Patente ein, dieser Wert könnte nun um ein Vielfaches steigen, so das Wallstreet Journal.

Meldung gespeichert unter: Nokia

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