Musiker wollen stärker am Download-Gewinn beteiligt werden

Dienstag, 22. September 2009 18:17
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NEW YORK (IT-Times) - Der Konflikt zwischen Musikern und Verwertungsgesellschaften auf der einen und Musikvermarktern auf der anderen Seite währt schon seit Zeiten vor dem Internet. Durch neue Download-Portale wie iTunes bekommen verschiedene Streitpunkte allerdings wieder neue Nahrung.

Demnach streben US-Verwertungsgesellschaften nun eine Gebühr für das Anhören von Titeln über Dienste wie dem iTunes-Store von Apple (Nasdaq: AAPL, WKN: 865985) oder im Download-Shop von Amazon.com an. Bislang konnten dort kostenfreie Proben der jeweiligen Stücke abgerufen werden. Oftmals hört der Kunde dann nur einen Teil des Liedes, etwa um festzustellen, ob die Musikrichtung gefällt oder ob es sich dabei um das gesuchte Stück handelt. Nun sollen auch, jedenfalls nach dem Willen der Verwerter, auch diese Kostproben gebührenpflichtig werden. Diese hätte dann aber nicht der Kunde des Portals sondern der Portalbetreiber zu entrichten.

Nach einer Meldung des Handelsblatts berufen sich US-Verwertungsgesellschaften dabei auf eine angebliche Enteignung künstlerischen Eigentums. Durch das probeweise Abspielen von Titeln verlören Musiker verschiedene Gebühren, unter anderem aus Aufführungsrechten. Die Verbände, die nun Protest gegen das derzeitige Online-System einlegten fühlen sich finanziell nicht gut genug vertreten. Bisher würden in erster Linie die Plattenlabel, nicht aber die Verwertungsgesellschaften und die Musiker direkt von dem neuen Angebot profitieren.

Meldung gespeichert unter: Apple

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