Micron Technology bleibt in der Verlustzone

Freitag, 21. Dezember 2007 10:04
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BOISE - Der US-Halbleiterspezialist und DRAM-Hersteller Micron Technology (NYSE: MU, WKN: 869020) muss auch für das vergangene erste Fiskalquartal 2008 einen Verlust ausweisen, nachdem sich die Preise für DRAM-Chips und Flash-Speicher weiter rückläufig entwickelten.

Für das jüngste Quartal meldet Micron nur einen leichten Umsatzanstieg auf 1,54 Mrd. US-Dollar, nach Einnahmen von 1,53 Mrd. Dollar im Jahr vorher. Dabei musste Micron einen Verlust von 262 Mio. Dollar oder 34 US-Cent je Aktie ausweisen, nachdem im Jahr vorher noch ein Gewinn von 115 Mio. Dollar oder 15 US-Cent je Aktie zu Buche stand. Analysten hatten im Vorfeld zwar nur mit Einnahmen von 1,49 Mrd. Dollar, aber auch nur mit einem Nettoverlust von 20 US-Cent je Aktie kalkuliert.

Micron macht für die hohen Verluste unter anderem die gesunkenen DRAM- und NAND-Flashpreise verantwortlich. Während die DRAM-Durchschnittspreise um 20 Prozent sanken, brachen die NAND-Flashpreise um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein. In diesem Zusammenhang nahm Micron Abschreibungen in Höhe von 62 Mio. Dollar vor, um den Lagerbestand auf die gesunkenen Marktpreise anzupassen.

Meldung gespeichert unter: Dynamic Random Access Memory (DRAM)

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