Jenoptik: Sondereffekte sorgen für rote Zahlen

Dienstag, 10. November 2009 10:00
Jenoptik

JENA (IT-Times) - Die Jenoptik AG (WKN: 622910) präsentierte heute die Ergebnisse der Monate Januar bis September 2009. Dabei machte dem deutschen Hersteller von optischen Komponenten unter anderem das derzeitige wirtschaftliche Umfeld zu schaffen.

In den ersten neun Monaten 2009 wies Jenoptik einen Umsatz von 336,7 Mio. Euro aus (Vorjahr: 397,4 Mio. Euro). Das Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen summierte sich auf 2,1 Mio. Euro. Nach Sondereinflüssen wurde ein EBIT von minus 6,3 Mio. Euro gemeldet, im Vorjahr waren es plus 24,6 Mio. Euro. Jenoptik musste im dritten Quartal Einmaleffekte aus der Aufgabe des Geschäftsbereiches Mittelformatkameras in Höhe von 8,4 Mio. Euro verbuchen. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit nach Steuern lag in 2009 bei 30,2 Mio. Euro nach 20,1 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Der Auftragseingang lag am Ende des dritten Quartals 2009 mit 330,4 Mio. Euro um 17 Prozent unter dem Vorjahreswert von 398,4 Mio. Euro. Nach Einschätzung von Jenoptik spiegelte sich in dieser Entwicklung auch das konjunkturelle Umfeld wieder. Allerdings erholten sich die Aufträge aus der Automobil- und Halbleiterindustrie wieder - allerdings auf einem niedrigen Niveau. Positive Effekte kamen aus dem Bereich Verteidigung & Zivile Systeme, so dass sich der Auftragsbestand gegenüber 2008 zum Stichtag von 374,6 Mio. Euro auf nunmehr 379,6 Mio. Euro verbesserte.

Jenoptik machte für die schwächere Umsatzentwicklung in erster Linie die Auswirkungen der derzeitigen Wirtschaftskrise auf die Segmente Laser & Optische Systeme sowie Messtechnik verantwortlich. Besonders aus der Automobil- und Halbleiterindustrie sei die Nachfrage eingebrochen. Zwar habe man durch eine stabile Entwicklung in der Sparte Verteidigung & Zivile Systeme einige Effekte auffangen können, dies habe aber nicht gereicht, um die Entwicklung vollständig zu kompensieren.

Meldung gespeichert unter: Jenoptik

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