Investitionen in den Breitbandausbau in Deutschland: Die richtige Mischung macht's!

Freitag, 12. November 2010 10:30
BREKO

185 Teilnehmer auf der BREKO Jahrestagung 2010

Berlin, 12. November 2010 – Rund 185 hochrangige Gäste aus Politik, Medien und Wirtschaft nahmen gestern an der von Alcatel-Lucent gesponserten Jahrestagung des Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) in Berlin teil. In seiner Keynote berichtete Hans-Joachim Otto, Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, über die aktuelle IKT Strategie der Bundesregierung mit dem Titel "Deutschland Digital 2015", die unter Federführung des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt wurde. Die Prognose, dass im zweiten Quartal 2011 alle deutschen Haushalte Zugang zu einem Internetanschluss mit einer Bandbreite von mindestens 1 MBit/s haben werden bestätigte der  Staatssekretär. In diesem Zusammenhang wies Otto darauf hin, dass Mobilfunknetzbetreiber neben der Aufrüstung der Funkschnittstellen für Hochleistungsinternetzugänge auch in Glasfaserzuführungen zu den Mobilfunkbasisstationen investieren werden und so Synergien bei Mobilfunk- und Festnetzausbau genutzt werden können.

Die anschließenden Podiumsgespräche und Diskussionen haben gezeigt, dass die vom BREKO unterstützten Open Access-Geschäftsmodelle hervorragend geeignet sind den Auf- und Ausbau moderner Breitbandnetze (FTTB/H) wirtschaftlich, nachfragegerecht und ohne staatliche Förderung auch in Regionen zu realisieren, in denen es bisher keine Breitbandversorgung gibt, erläutert BREKO Geschäftsführer Dr. Stephan Albers. Allein die rund 60 im BREKO vertretenen Unternehmen investierten im Geschäftsjahr 2010 etwa 1,5 Mrd. Euro in den Auf- und Ausbau von Breitbandnetzen, unter anderem an 35 Orten, die bislang als sogenannte "weiße Flecken" keine Breitbandanbindung hatten, ergänzt Albers. Zu Abschluss der Jahrestagung sprach Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, zu den Teilnehmern. Hinsichtlich der, auch in der TKG-Novelle 2010 genannten, Möglichkeiten von Unternehmen zur Kooperation bei der Erschließung bzw. Aufrüstung von Regionen die bisher keine Breitbandversorgung haben kündigte er eine enge Zusammenarbeit des Bundeskartellamtes mit der Bundesnetzagentur an, um Wettebewerb und Netzausbau auch in diesen Regionen zu fördern.

Über den BREKO

Der Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) ist ein im Jahre 1999 gegründeter Zusammenschluss von Festnetzbetreibern, der sich zum Ziel gesetzt hat, faire Wettbewerbsbedingungen in einem liberalisierten Telekommunikationsmarkt zu schaffen. Die derzeit rund 60 Mitgliedsunternehmen beschäftigen ca. 56.000 Mitarbeiter, investierten rund 1,3 Mrd. EUR und erwirtschaften einen Umsatz in Höhe von etwa 7 Mrd. EUR (Angaben bezogen auf das Wirtschaftsjahr 2009).

Weitere Informationen finden Sie unter www.brekoverband.de .

Meldung gespeichert unter: BREKO

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