Infineon: Nach der Insolvenz von Qimonda bald wieder Gewinn?

Montag, 15. Juni 2009 16:32
Infineon Technologies Unternehmenslogo

NEUBIBERG (IT-Times) - Peter Bauer, Vorstandssprecher des angeschlagenen deutschen Chipherstellers Infineon Technologies AG (WKN: 623100), kündigte an, dass Infineon bald wieder Gewinne schreiben werde. Das sagte er zumindest in einem Interview gegenüber dem Wirtschaftsmagazin Capital.

Bauer erklärte in dem Interview, dass Infineon kein Sanierungsfall sei: Das operative Geschäft sei unter Kontrolle. Dabei war erst Ende Mai bekannt geworden, dass der Chiphersteller Hilfe von Staat erbeten hatte. Eine Bürgschaft in Höhe von rund einer halben Mrd. Euro hätte das Unternehmen gefordert, so die früheren Presseberichte. Im aktuellen Interview wollte Bauer zum Thema Staatshilfe allerdings keine Stellung nehmen. Doch er betonte, dass das Mobilfunkgeschäft Infineons trotz des Umsatzeinbruchs kurz davor wäre, wieder Gewinn zu schreiben: „Wir haben unser Mobilfunkgeschäft nach der Pleite von BenQ in mühevoller Arbeit wieder aufgebaut.“

Bauer meinte weiter, dass Infineon Ende März 665 Mio. Euro in der Kasse gehabt hätte. Derzeit sei dieser Betrag noch höher, da eine Wandelschuldverschreibung platziert worden sei, so Bauer. Die Wandelanleihe war im Mai dieses Jahres von der Infineon Technologies Holding B.V., einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der Infineon AG, ausgegeben und durch Infineon garantiert worden. Die Anzahl der Aktien, die der Wandelanleihe zu Grunde lagen, belief sich auf bis zu 74.950.000 Stammaktien mit einem rechnerischen Anteil des Grundkapitals von zwei Euro je Aktie. Auf dieser Grundlage hat der Gesamtnennbetrag ungefähr 203,1 Mio. Euro betragen- berechnet auf Basis des Xetra-Schlusskurses der Infineon Aktie am 15. Mai 2009.

Meldung gespeichert unter: Infineon Technologies

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