Hewlett-Packard mit Riesenverlust nach hohen Abschreibungen - Gewinnausblick gesenkt

Donnerstag, 23. August 2012 09:52
Hewlett Packard (HP)

PALO ALTO (IT-Times) - Der US-Drucker- und PC-Hersteller Hewlett-Packard (HP) hat im vergangenen dritten Fiskalquartal 2012 einen sehr hohen Verlust ausweisen müssen, nachdem Abschreibungen auf die IT-Servicetochter EDS das Ergebnis belasteten.

Für das vergangene dritte Fiskalquartal 2013 meldet HP (NYSE: HPQ, WKN: 851301) einen Umsatzrückgang um fünf Prozent auf 29,7 Mrd. US-Dollar. Dabei musste der weltgrößte PC-Hersteller einen Verlust von 8,9 Mrd. US-Dollar oder 4,49 Dollar je Aktie ausweisen, nachdem Abschreibungskosten und Wertberichtigungen von insgesamt 10,8 Mrd. US-Dollar das Ergebnis belasteten. Im Vorjahr stand noch ein Profit von 1,9 Mrd. Dollar oder 93 US-Cent je Aktie zu Buche. HP schrieb im jüngsten Quartal große Teile des Werts im Zusammenhang mit der übernommenen Electronic Data Systems (EDS) ab. HP hatte das Unternehmen im Jahr 2008 für 13,9 Mrd. US-Dollar übernommen.

Ausgenommen außergewöhnlicher Sonderbelastungen und Einmalfaktoren konnte HP im jüngsten Quartal einen Nettogewinn von 1,00 US-Dollar je Aktie erwirtschaften und damit zumindest die Gewinnerwartungen der Wall Street übertreffen. Analysten hatten im Vorfeld mit Einnahmen von 30,1 Mrd. Dollar sowie mit einem Nettogewinn von 98 US-Cent je Aktie gerechnet.

Meldung gespeichert unter: Hewlett Packard (HP)

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