Electronic Arts rutscht tief in die Verlustzone - Stellenabbau

Mittwoch, 4. Februar 2009 09:10
Electronic Arts

REDWOOD CITY - Der US-Spielespezialist Electronics Arts (Nasdaq: ERTS, WKN: 878372) hat im vergangenen dritten Fiskalquartal 2009 deutlich weniger Spiele verkauft, als ursprünglich erwartet. Dadurch musste das Unternehmen im jüngsten Quartal sogar einen Verlust ausweisen.

Um die Kosten zu drücken, hat das Unternehmen den Abbau von 1.100 Stellen bzw. elf Prozent seiner Belegschaft sowie die Schließung von 12 Standorten angekündigt. Dies werde zunächst zu Belastungen zwischen 65 und 75 Mio. Dollar in den nächsten 12 Monaten führen, heißt es. Langfristig erhofft sich EA von diesem Schritt Einsparungen in Höhe von 500 Mio. Dollar.

Zwar konnte Electronic Arts (EA) im jüngsten Quartal seinen Nettoumsatz noch um zehn Prozent auf 1,65 Mrd. US-Dollar steigern, dabei musste der Spielespezialist allerdings zunächst einen Verlust von 641 Mio. Dollar oder 2,0 Dollar je Aktie hinnehmen, nachdem im Vorjahr schon ein Minus von 33 Mio. Dollar oder zehn US-Cent je Aktie zu Buche stand.

Ausgenommen außergewöhnlicher Sonderbelastungen durch Restrukturierungskosten konnte EA im jüngsten Quartal ein Plus von 56 US-Cent je Aktie realisieren, womit das Entwicklerstudio deutlich hinter den Markterwartungen der Analysten zurückblieb. An der Wall Street hatte man zunächst mit höheren Einnahmen sowie mit einem Nettogewinn von 90 US-Cent je Aktie gerechnet.

Meldung gespeichert unter: Electronic Arts

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