Bundesnetzagentur vergibt bisher größtes Funkfrequenzspektrum für Breitbanddienste

Mittwoch, 23. April 2008 11:32
Bundesnetzagentur

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Bonn, 23. April 2008

Bundesnetzagentur vergibt bisher größtes Funkfrequenzspektrum für Breitbanddienste

Kurth: "Technik- und Diensteneutralität sind sichergestellt; auch Neueinsteigern wird Marktzutritt ermöglicht"

Die Bundesnetzagentur hat heute die Vergaberegeln für die Versteigerung weiterer Frequenzen in ihrem Amtsblatt veröffentlicht. Die Frequenzen werden bundesweit für breitbandige Anwendungen zur Verfügung gestellt. Eine Beschränkung des Einsatzes bestimmter Techniken oder Standards (z. B. UMTS, WIMAX etc.) gibt es nicht.

"Mit 270 MHz wird das bisher umfangreichste Spektrum versteigert. Die Bundesnetzagentur geht konsequent den bereits bei der Vergabe der Frequenzen für den breitbandigen Netzzugang   BWA-Versteigerung

im Dezember 2006   eingeschlagenen Weg der Flexibilisierung der Frequenzregulierung weiter", erklärte der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth. "Mit einer flexiblen Ausgestaltung der

Nutzungsbedingungen im Sinne einer größtmöglichen Technik- und Diensteneutralität sollen sowohl potentielle Neueinsteiger als auch bereits agierende Netzbetreiber in die Lage versetzt werden, sich langfristig den Erfordernissen eines dynamischen Marktes zu stellen. Durch diesen Ansatz kann eine Vielzahl von unterschiedlichen Geschäftsmodellen realisiert werden."

Damit steht das Vorgehen der Bundesnetzagentur im Einklang mit den Bestrebungen der Europäischen Kommmission, Frequenzen möglichst flexibel dem Markt bereitzustellen.

"Die Vergabe weiterer Frequenzen für den breitbandigen Netzzugang erhält immer größere Bedeutung, da sich die Zahl der regelmäßigen UMTS-Nutzer von 2005 bis 2007 mehr als verdreifacht hat", erläuterte Kurth.

Bereits in den ersten Anhörungen zu der Vergabe weiterer Funkfrequenzen für breitbandige Anwendungen hatten sowohl die im Markt bestehenden Netzbetreiber als auch potentielle Neueinsteiger eine das verfügbare Spektrum übersteigende Nachfrage nach Frequenzen bekundet. Daher hatte die Präsidentenkammer der Bundesnetzagentur im Sommer 2007 festgelegt, dass der Vergabe der wirtschaftlich interessanten Frequenzen in den Bereichen 1,8 GHz, 2 GHz und 2,6 GHz ein offenes, transparentes und diskriminierungsfreies Vergabeverfahren in Form eines Versteigerungsverfahrens voranzugehen hat.

Meldung gespeichert unter: Bundesnetzagentur

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