BITKOM: Verbot bestimmter Schnurlostelefone ab 2009

Dienstag, 25. November 2008 10:39
BITKOM

Verbot bestimmter Schnurlostelefone ab 2009

Funktelefone der Standards CT1+ sowie CT2 müssen bald aussortiert werden, sonst drohen hohe Kosten

BITKOM gibt Tipps, wie Nutzer erkennen können, ob sie betroffen sind

DECT ist die moderne Alternative

Berlin, 25. November 2008

Nutzer von bestimmten schnurlosen Telefonen müssen sich bald ein neues Gerät zulegen. Betroffen sind Funktelefone der alten Standards CT1+ und CT2. Deren Frequenzbereiche werden ab 1.1.2009 anderweitig genutzt. Ab diesem Zeitpunkt dürfen diese Geräte nicht mehr betrieben werden. Ansonsten können hohe Kosten anfallen. Mit dem Standard „Digital Enhanced Cordless Telephone“ (DECT) steht aber schon seit vielen Jahren eine moderne und abhörsichere Alternative zur Verfügung. „Mit inzwischen rund 750 Millionen weltweit verkauften Telefonen ist DECT neben dem GSM-Standard für Handys eine europäische Erfolgsgeschichte in der Telekommunikation“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.

BITKOM beantwortet die wichtigsten Fragen zum kommenden Nutzungsverbot der genannten Funktelefone:

Warum werden Funktelefone mit dem analogen Standard CT1+ und dem digitalen Standard CT2 ab Januar 2009 verboten?

Die Frequenzzuteilung für analoge Schnurlos-Telefone nach dem „CT1+ Standard“ war von Anfang an befristet. Schon vor zehn Jahren stand fest, dass diese Ende 2008 ausläuft und der Frequenzbereich dann anderweitig genutzt wird. Gleiches gilt für den digitalen Übertragungsstandard CT2, der jedoch überwiegend in Großbritannien verbreitet ist. Alle Geräte nach dem so genannten DECT-Standard dürfen demgegenüber weiter genutzt werden. Sie arbeiten im Frequenzbereich 1880-1900 Megahertz.

Sind überhaupt noch „CT1+ Geräte“ in Deutschland in Betrieb?

Meldung gespeichert unter: BITKOM

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