Axel Springer leidet unter Werbekrise - Umsatzrückgang erwartet

Donnerstag, 6. August 2009 10:31
Axel Springer Unternehmenslogo

BERLIN (IT-Times) - Das deutsche Medienunternehmen Axel Springer AG (WKN: 550135) sah sich im ersten Halbjahr 2009 nach eigenen Angaben einem schwierigen Marktumfeld gegenüber. Daher gelang es nicht - laut heute veröffentlichter Zahlen - Umsatz und Ergebnis zu steigern. 

Im ersten Halbjahr 2009 erzielte Axel Springer einen Umsatz von 1,25 Mrd. Euro der damit gegenüber dem Vorjahreswert von 1,34 Mrd. Euro um 6,6 Prozent sank. Der Konzernüberschuss wurde mit 267,3 Mio. Euro angegeben, allerdings wies Axel Springer auf eine Beeinflussung durch nicht-operative Faktoren hin. So trug etwa ein Gewinn in Höhe von 210,3 Mio. Euro aus der vollzogenen Veräußerung von Regionalzeitungsbeteiligungen ebenfalls zum Konzernüberschuss bei. Der Vorjahreswert des Konzernergebnisses von 526,2 Mio. Euro enthielt indessen den Gewinn in Höhe von 438,3 Mio. Euro aus der Veräußerung des Anteils an der ProSiebenSat.1 Media AG. Bereinigt um diese Effekte wurde ein Überschuss von 77,5 Mio. Euro im ersten Halbjahr erzielt (2008: 112,9 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie wurde unbereinigt mit 8,84 Euro angegeben (Vorjahr: 16,96 Euro). Bereinigt meldete Axel Springer hier 2,61 Euro nach 3,80 Euro in 2008. 

Die Vertriebserlöse verzeichneten einen Rückgang um 2,9 Prozent auf 580,4 Mio. Euro (Vorjahr: 597,8 Mio. Euro). Zwar sei es gelungen, die Werbeerlöse im Bereich Digitale Medien um 15,1 Prozent zu steigern, dies habe aber, so Axel Springer weiter, den „deutlichen Rückgang“ der Werbeeinnahmen im Printbereich nicht kompensieren können. Insgesamt verminderten sich die Werbeerlöse im ersten Halbjahr um 13 Prozent auf 541,5 Mio. Euro. Die übrigen Erlöse legten um 8,1 Prozent auf 132,9 Mio. Euro zu. Die Auslandsumsätze verringerten sich unterdessen um 16,7 Prozent auf 249,6 Mio. Euro. Axel Springer erzielte somit 19,9 Prozent des Umsatzes im internationalen Geschäft. Hier machten dem Medienunternehmen aber auch nach eigenen Angaben schwierige Rahmenbedingungen in Osteuropa zu schaffen. 

Meldung gespeichert unter: Axel Springer

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