Apple: Mit nur einer Hand dank iPad zum Erfolg

Freitag, 12. Februar 2010 14:56
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MÜNSTER (IT-Times) - Nun hat sich der erste Rauch verzogen. Vor Kurzem stellte Appel sein neuestes (bahnbrechendes) Produkt, den iPad vor - einen Tablet-PC, der langfristig Notebooks, Netbooks sowieso und Organizer verdrängen soll. Die Mechanismen bei der Vorstellung des iPad waren so, wie man sie von Apple gewöhnt ist: Im Vorfeld wurden sorgsam Gerüchte gestreut, während der Präsentation wurde kurz auf "hinterwäldlerische" Wettbewerber verwiesen - diesmal war es der E-Book-Reader Amazon Kindle, über den sich die Apple-Jünger lustig machen durften - und am Ende sind alle ganz begeistert von diesem tollen neuen Produkt. Natürlich dauert es dann auch nicht lange, bis die ersten Gerüchte auftreten, dass auch Google an einer kostengünstigen, dafür werbefinanzierten Version eines Tablet-PCs arbeitet.

Was taugt der iPad im Business?

Seit der Vorstellung des iPads wurden weltweit die Vorzüge und natürlich auch die Nachteile des Gerätes diskutiert. Was bei all dem noch zu kurz kam war indes die Fokussierung darauf, ob der iPad auch fürs Business tauglich ist. Apple selbst spricht bislang kaum darüber, dass der iPad ja auch ein täglicher Begleiter im Büro werden könnte. Bislang heißt es, es handele sich um einen wirklich guten E-Reader, der auch Spielmöglichkeiten bietet. In 2010 sollen ein paar Millionen davon verkauft werden, in 2011 dann noch ein paar zusätzliche mehr. Und das war es dann? Ein bisschen wenig, wenn man an die sonstigen Ansprüche denkt, die Apple an sich, die eigenen Produkte und an deren Fans stellt.

Bedeutet der iPad das Aus für Netbooks?

An dieser Stelle sei daher eine gewagte These aufgestellt: In Zukunft wird es keine Netbooks mehr geben. Dieses Marktsegment wird vollständig vom iPad und denkbaren Nachfolgeprodukten von Wettbewerbern abgelöst. Während ein Netbook vor allem den Vorteil hatte, klein zu sein, von allem unnötigen Ballast befreit, kommt bei iPad eine weitere Eigenschaft hinzu: Man kann ihn mit einer Hand halten. Trotz aller Innovationen, die man von Apple gewöhnt ist, ist man zunächst geneigt zu sagen: Na und?

In gut zwei Monaten beginnt in Hannover die weltweit führende Industriemesse Hannover-Messe - oder kurz: HMI. Wer dann durch die Gänge schlendert und sich die Mühe macht zu zählen, wie viele wichtige Menschen auf den Messeständen einen Aktenordner oder eine Mappe oder aber ein Klemmbrett in der Hand halten, der kann beginnen, die Dimensionen, in denen das iPad stoßen kann, zu begreifen: Ordner, Mappen und Klemmbretter, die allesamt den Vorteil haben, mit nur einer Hand gehalten werden zu müssen, können durch das iPad abgelöst werden. Nicht heute, nicht morgen, aber in absehbarer Zukunft. Man kann es auf den Punkt bringen: Jeder, der in seinem Job mobil ist und viel läuft, der wird ein iPad haben wollen - Ärzte bei der Visite, Lehrer und Dozenten, Manager, die ihre Checklisten abarbeiten und Vertriebsmitarbeiter auf dem Messestand.

Die erste Hardware, speziell für Online-Nutzung

Meldung gespeichert unter: Apple

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